Großeinsatz an der Schule Rönneburg: Kein Amoklauf – Polizei gibt Entwarnung
Rönneburg. Ein Großaufgebot der Polizei ist am Freitagmittag zur Schule Rönneburg ausgerückt, nachdem gegen 13:35 Uhr erste Meldungen über einen möglichen Amoklauf eingegangen waren. Zahlreiche Streifenwagen rückten an, Straßen rund um den Reeseberg wurden weiträumig abgesperrt.
Wie die Polizei Hamburg mitteilte, lagen zunächst keine konkreten Hinweise auf eine tatsächliche Bedrohungslage vor. Polizeisprecher Thilo Marxsen erklärte auf Nachfrage: „Wir nehmen jede Meldung ernst, können aber aktuell keine Hinweise auf einen Amoklauf bestätigen.“ Die Einsatzkräfte durchsuchten daraufhin systematisch die Schulgebäude.
Mittlerweile hat die Polizei Entwarnung gegeben: Ein Amoklauf hat nicht stattgefunden. Die Einsatzkräfte beginnen, den Bereich wieder freizugeben und ihre Präsenz vor Ort zu reduzieren.
Zu den Hintergründen des Einsatzes gibt es derzeit noch keine offiziellen Angaben. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache der Fehlmeldung zu klären.
Schüler und Lehrkräfte der Schule stehen nach dem Vorfall unter Betreuung. Verletzte gab es laut Polizei nicht.
