Neue Könige in Nenndorf und Tötensen-Westerhof
Rosengarten-Nenndorf-Tötensen. In Rosengarten gibt es neue Schützenkönige: Frank Gerdau errang die Würde in Nenndorf. In Tötensen gelang dies Bernd Krivohlavek.
Schützenverein Nenndorf: Ex-Spielmann Frank Gerdau ist neuer König
Der neue König Frank Gerdau und der neue Jungschützenkönig Finn Quecke sind nach dem Schützenfest in Nenndorf die glücklichsten Aktiven ihres Vereins. In einem spannenden Duell setzte sich der neue Würdenträger Gerdau gegen zwei Mitbewerber durch: Der 881. Schuss brachte Frank Gerdau den Titel. Danach fiel der hölzerne Vogel. Der 47-Jährige ist seit zehn Jahren im Nenndorfer Schützenverein aktiv. Schon als Kind war er Mitglied im Spielmannszug gewesen.
Frank Gerdau, der als Elektromeister bei Mercedes arbeitet, wird in den kommenden zwölf Monaten von den Adjutanten Mathis Stolle, Markus Hillemann, Hendrik Böttcher und Stefan Matschull und natürlich von seiner Ehefrau Sandra unterstützt. Nicht nur das Schießen im Verein bringt Frank Gerdau viel Spaß. In seiner Freizeit ist er mit seiner Sandra gern im Garten oder unternimmt gemeinsame Fahrradtouren. Frank Gerdau: "Ich freue mich sehr darauf, ein schönes Jahr mit tollen Leuten zu genießen."
Glücklich war auch der neue Jungschützenkönig Finn Quecke. Er ist Vermessungstechniker von Beruf seit 2013 Mitglied im Verein. Er hatte sich gewünscht, den Titel zu erringen. Zu seinen Adjutanten ernannte er Lennard Puls und Till Strohbehn. Quecke: "Ich freue mich auf ein schönes Königsjahr." Finn Quecke hat ein weiteres großes Hobby: Er spielt in der 1. Fußballmannschaft des TuS Nenndorf.
Schützenfest in Tötensen-Westerhof: Bernd Krivohlavek "der Perfektionist" ist neuer König
Auch der Schützenverein Tötensen-Westerhof hat einen neuen König: Bereits am Sonnabend stand das Highlight des Fests auf dem Programm. Die Königswürde wurde traditionell auf dem Vogel ermittelt. Drei Schützen - Sören Spiekermann, Lucas Erhorn und Bernd Krivohlavek - lieferten sich einen spannenden Wettkampf. Die neue Liveübertragung für Schützen und Gäste ließen alle Zuschauer mitfiebern.
Nach 849 Schüssen fiel der Rumpf des Vogels - und Bernd Krivohlavek freute sich riesig über den Titel. Das spannende Schießen sorgte für viel Aufregung und Freude sowohl bei den Aktiven als auch bei den Gästen. Es war ein voller Erfolg und begeisterte die gastgebenden Schützen und die Gäste aus nah und fern. Über drei Tage hinweg wurde auf dem Festplatz gefeiert, geschossen und gemeinsam die Tradition gepflegt.
Der Freitag hatte mit dem Ummarsch begonnen, der Kranzniederlegung am Ehrenmal und einem festlichen, aber zeitlich gestrafften Kommers, der bei den Schützen und Gästen gut ankam. Besonders das neue Konzept mit dem Feuerwerk sorgte bei allen für große Begeisterung: Es lockte nicht nur zahlreiche Schützen auf den Platz, sondern auch viele Bewohner aus Tötensen und Westerhof, die den Himmel in bunten Farben erstrahlen sahen
Der Faslamsclub Westerhof präsentierte zudem eine Beach Area mit Cocktailbar, die ursprünglich für zwei Stunden geplant war. Aufgrund der großen Nachfrage war die Bar bereits nach 90 Minuten ausverkauft – ein Beweis für die großartige Stimmung und das große Interesse der Besucher.
Das gute Wetter trug maßgeblich zum Erfolg des Fests bei: Zahlreiche Gäste feierten bis spät in die Nacht und genossen die fröhliche Atmosphäre. Am Sonntag meinte das Wetter es nicht so gut mit den Aktiven. Gestartet wurde mit einem Frühschoppen für alle Interessierten. Das Kindervergnügen wurde durch das Wetter leicht beeinträchtigt, doch die Eltern hatten ihre Kinder entsprechend angezogen und die Kinder hatten Spaß bei der Schatzsuche und bei Wasserspielen der Freiwilligen Feuerwehr Tötensen sowie beim Lasergewehrschießen.
Zur Proklamation der neuen Kinderkönige Lotta Svjetlica und Heinrich von Allwörden und des neuen Königs Bernd "der Perfektionist" mit seinen Adjutanten Peter Weseloh und Bernd Stemmann am Sonntag spielte das Wetter wieder mit, sodass die Feierlichkeiten in fröhlicher Runde stattfanden.
