Der Shantychor "De Tampentrekker" begeisterte auch bei der Travemünder Woche
Harburg/Travemünde. Am letzten Tag der Travemünder Woche ist es auf der großen Bühne im Brügmanngarten noch zu einem besonderen Highlight gekommen. Die Aktiven des Harburger Shantychors "De Tampentrekker" waren für ein zweieinhalbstündiges Konzert an die Ostsee gekommen. Auf der Hinfahrt waren noch heftige Regenschauer über die Straßen gezogen, die nichts Gutes erahnen ließen.
Doch als der Reisebus mit den Sängern in Travemünde ankam, war zwar nicht eitel Sonnenschein, aber es hatte immerhin aufgehört zu regnen. Der Aufbau und der Soundcheck verliefen reibungslos, sodass die Männer aus Harburg und dem Landkres pünktlich mit ihrem Konzert beginnen konnten.
Diesmal trat der Chor gemeinsam mit den Musikern fast in voller Besetzung auf. Für ein weiteres Highlight sorgte die Unterstützung von Thorben Korn am dritten Akkordeon. So stimmgewaltig und musikalisch kraftvoll waren "De Tampentrekker" schon lange nicht mehr aufgetreten. Zunächst wurde traditionell wieder „am Tampen getrekkt“, also gezogen – in diesem Fall mit einer Schiffsglocke voran, um auf der Promenade für das bevorstehende Konzert zu werben.
Beim Gang über die berühmte Strandpromenade reichte der Tampen kaum für alle „Trekker“. Nach zwei Sets von jeweils fast 50 Minuten neigte sich die Show dann auch für die hartgesottenen Sänger und Musiker dem Ende zu. Beim Song „What Shall We Do with the Drunken Sailor“ kam die Nebelmaschine noch einmal richtig zum Einsatz. In den kommenden Tagen geht es weiter mit neuen Aufzeichnungen der Late-Night-Show "Inas Nacht".
