"Michel in der Suppenschüssel" begeisterte gleich zweimal in der Burg Seevetal
Seevetal-Hittfeld. Gleich zwei restlos ausverkaufte Vorstellungen hat die Theatergruppe "Kinder spielen für Kinder e.V." am vergangenen Sonntag in der Burg Seevetal erfolgreich auf die Bühne gebracht. Die Inszenierung "Michel in der Suppenschüssel", angelehnt an Astrid Lindgrens weltbekannte Geschichten aus "Michel aus Lönneberga", sorgte bei Klein und Groß für beste Unterhaltung. Schon die Premiere am vorvergangenen Sonntag war im Hörstener "Uns Dörphus" bis auf den letzten Platz besetzt gewesen - ein deutliches Zeichen für die ungebrochene Beliebtheit dieses liebevoll gestalteten Weihnachtsmärchens.
Mit viel Spielfreude und Humor erzählte die Theatergruppe die Geschichte des kleinen Michel, dessen legendäre Streiche seit Generationen Kinder wie Erwachsene zum Lachen bringen. Besonders die Szene, in der Michel - gespielt von Karl Wellen - beim gemeinsamen Essen mit dem Kopf in der Suppenschüssel stecken bleibt, sorgte beim Publikum viel Heiterkeit. Während alle versuchen, den kleinen Michel aus seiner ungewöhnlichen Notlage zu befreien, eilt die Zeit: Oma Krösa Maja, verkörpert von Maria Quarta, feiert bald ihren 90. Geburtstag und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Doch bevor ein Arzt zu Hilfe geholt werden kann, gelingt es Michel mithilfe vom Mama Alma (Palina Schröder) und Papa Anton Svensson (Leon Frank), sich zu befreien - sehr zur Erleichterung aller. Gleichzeitig kämpft die Magd Lina (Olivia Kolodziejska) mit hartnäckigen Zahnschmerzen, was die turbulente Atmosphäre auf dem Hof noch verstärkt. Am Ende fahren alle gemeinsam mit der Kutsche in die Stadt, um Geschenke für die große Geburtstagsfeier zu besorgen - ein warmherziger, heiterer Abschluss, der das Publikum begeistert zurückließ.
Schlechte Nachricht: Die beiden noch anstehenden Aufführungen in der Burg Seevetal am Samstag, 13. Dezember, und am Sonntag, 14. Dezember, sind bereits ausverkauft.
