Landeskönigsball: Gelebte Tradition im feierlichen Rahmen
Harburg, Es ist einer DER wirklich großen Momente im Jahr eines Königs oder einer Königin: Wenn sie zusammen beim Landeskönigsball mit den anderen Majestäten zur Musik des Landesspielmannszug in den großen Festsaal des Phoenix Saals in Harburg einmarschieren und rund 900 Schützinnen und Schützen ihnen zujubeln.
67 Majestäten aus 45 Vereinen in prächtigen Uniformen und ihren Königsketten waren am 6. Dezember erschienen und wurden im Saal mit lang anhaltendem Applaus empfangen.
Verbandspräsident Lars Bathke begrüßte die Anwesenden und würdigte die Majestäten sowie die Ehrengäste, darunter Evi Benner-Bittihn, Vizepräsidentin Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Schützenbundes, und Martina Müller, Gründerin von Radio Hamburg Hörer Helfen Kindern e.V. Zu deren Gunsten wurde auch fleißig gesammlt.
Höhepunkt des Abends war die feierliche Proklamation der neuen Landesmajestäten, deren Titel beim Landesschützenfest in Maschen ausgeschossen worden waren.
Landeskönig wurde Frank Gerdau vom SV Nenndorf mit einem Teiler von 17,6 Teiler. Er bekam die Landeskönigskette umgelegt.
Landeskönigin wurde Regina Christen vom Schützenkorps Stelle mit einem Teiler von 3,5. Sie konnte krankheitsbedingt nicht am Landeskönigsball teilnehmen, wird aber, da sie Beste des Gesamtfeldes ist, zum Bundeskönigsschießen fahren. Die offizielle Proklamation wird im Heimatverein nachgeholt.
Bei den Damen belegte Verena Tegtmeyer vom SV Nenndorf (10,2 Teiler) den zweiten und Ariane Lehmann vom Reinbeker SV (24,0 Teiler) den dritten Platz. Bei den Herren waren es Christian Knöbl vom Schützenkorps Salzhausen (20,9 Teiler) und Christian Neumann vom SV Ovelgönne (23,5 Teiler).
Nach der Proklamation eröffneten die frisch gekrönten Majestäten den Ehrentanz, bevor sich alle amtierenden Majestäten auf der Tanzfläche einfanden. Musik und gute Stimmung trugen die Feier bis tief in die Nacht.
