Mann bei Gewalttat lebensgefährlich verletzt – Mordkommission ermittelt
Wilhelmsburg. Gewalttat in Wilhelmsburg: In der Nacht zu Mittwoch wurde gegen 23:20 Uhr ein Mitte 20-Jähriger mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt worden.
Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich das Geschehen zunächst in der Nähe einer Tankstelle angebahnt und sich dann in die Schlenzigstraße verlagert. Dort sprach der schwer verletzt Mann einen Autofahrer an und bat um Hilfe. Der Zeuge alarmierte umgehend den Notruf.
Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Mann noch am Einsatzort, bevor er unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Sein Zustand wurde zwischenzeitlich als lebensgefährlich eingestuft. Entgegen erster Meldungen sei der Mann allerdings nicht in Brand gesetzt worden, so die Feuerwehr, die ihre Einsatzfahrt abbrach.
Die Polizei war mit zahlreichen Streifenwagen vor Ort. Im Umfeld des Tatorts wurden mehrere Personen kontrolliert, Hinweise auf weitere bewaffnete Beteiligte ergaben sich jedoch nicht. Ein Tatverdächtiger konnte laut Polizei noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden.
Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, im Laufe des Tages weitere Informationen zu dem mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikt bekanntzugeben.
