Autismus-Stammtisch zieht in größere Räume um: Treffen künftig in Sandbek
Süderelbe-Neugraben-Fischbek. Der Autismus-Stammtisch Neugraben-Fischbek startet das neue Jahr in größeren Räumen. Ab dem 18. Januar finden die monatlichen Treffen wie gewohnt von 14 bis 16.30 Uhr, aber künftig im Treffpunkt Sandbek des Margaretenhorts (Ohrnsweg 4) statt.
„Wir sind dem Deutschen Roten Kreuz sehr dankbar für die Starthilfe im letzten Jahr“, so Pressesprecher Holger Denecke. Seine Frau Kathrin, Mitbegründerin Tatjana Karlowski und er können sich noch gut daran erinnern, wie es beim ersten Treffen im September ein paar Platzprobleme gab. „Einige Eltern hatten ihre Kinder oder Jugendlichen mit zum Treffen gebracht“, so Karlowski. „Das dürfen sie auch sehr gerne machen. Aber Platz war dann nur für die Erwachsenen, sodass die Kinder sich mit Kissen auf den Boden gesetzt haben.“
In den neuen Räumen steht nun deutlich mehr Fläche zur Verfügung. Zudem gibt es einen separaten Raum, in dem sich Kinder zurückziehen können oder Eltern vertraulich mit den Organisatoren sprechen. Auch der Eingangsbereich ist mit einem Zaun gesichert – ein wichtiger Punkt, um Weglauftendenzen vorzubeugen, wie sie bei autistischen Menschen vorkommen können.
„Wir haben in den letzten Wochen noch so einige Anfragen für den Stammtisch bekommen“, so Kathrin Denecke. „Wir schicken niemanden nach Hause, nur weil er sich nicht angekündigt hat oder weil kein Sitzplatz mehr da ist“
Auch im Jahr 2026 bleibt es bei einem Treffen pro Monat, jeweils an einem Sonntag. Ziel bleibt es, Austausch und Unterstützung zu bieten – und die Akzeptanz, Rücksicht und Inklusion von Menschen mit Autismus, besonders im Hamburger Süden, weiter zu fördern.
