"Farben der Musik" beim 46. Neujahrskonzert des Blasorchesters Musas in der Burg Seevetal
Seevetal-Hittfeld. Auch das 46. Neujahrskonzert des Blasorchesters Musas - Musik aus Seevetal - am vergangenen Sonntag unter dem Motto "Farben der Musik" wurde vom Publikum mit viel Beifall belohnt. Die Musikerinnen und Musiker präsentierten in der Burg Seevetal in Hittfeld ein buntes und abwechslungsreiches Programm und begeisterten das Publikum.
Musikalisch reichte die Palette von schwungvollen Walzern und leidenschaftlichem Tango bis hin zu modernen Arrangements. So erklang unter anderem ein Mix aus Titeln von Frank Sinatra, Herbert Grönemeyer sowie der beliebten Shanty-Band Santiano. Sie sorgten für große Begeisterung im Saal.
Die Begrüßung der Ehrengäste sowie die charmante Moderation des Programms übernahm wie gewohnt - und das bereits seit nunmehr zehn Jahren, Musas-Dirigent Carsten Klein. Mit viel Witz und Humor, aber auch mit Hintergrund-Informationen der Musikstücke, führte Klein durch das Konzert, lockerte das Programm auf und sorgte immer wieder für herzliche Lacher im Publikum.
Besonders erfreut zeigten sich die Musiker über den Besuch von Vertretern des Fanfaren- und Spielmannszugs aus Hofheim in Unterfranken. Trotz der widrigen Umstände durch das Sturmtief "Elli", das am Freitag große Teile Norddeutschlands lahmgelegt hatte, waren die Gäste mit einer kleinen Abordnung zum Konzertereignis nach Hittfeld gereist.
Auch der Musas-Nachwuchs bewies sein musikalisches Können. Unter der Leitung von Carsten Landsch zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker eindrucksvoll, wie lebendig und schön Blasmusik sein kann. Als Solist begeisterte Lukas Jahreis mit dem Lied "Tjark Evers von Baltrum".
Die Begeisterung des Publikums war so groß, dass eine Zugabe selbstverständlich nicht fehlen durfte. Beim abschließenden Radetzky-Marsch sorgte das Orchester mit kleinen, humorvollen Überraschungen für einen besonderen Moment. Augenzwinkernd wurden die Anweisungen des Dirigenten scheinbar ignoriert und musikalisch frei improvisiert. Natürlich war auch dies perfekt einstudiert, verlieh dem Konzert jedoch einen ganz besonderen Charme und verabschiedete das Publikum auf unterhaltsame Weise.
