29-Jähriger zeigt Hitlergruß im Bahnhof Harburg – Bundespolizei ermittelt
Harburg. Ein 29-jähriger Mann hat am Freitagmorgen im Harburger Bahnhof den Hitlergruß gezeigt und damit die Polizei auf den Plan gerufen. Zuvor war er in einem Metronom-Zug ohne gültigen Fahrausweis kontrolliert worden.
Wie die Bundespolizei mitteilte, war der Mann gegen 8:50 Uhr im Zug zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Harburg von einem Zugbegleiter ohne Fahrkarte angetroffen worden. Der Zugbegleiter verständigte daraufhin die Bundespolizei, die den Zug am Bahnhof Harburg erwartete.
Nach dem Ausstieg reagierte der Mann sofort aggressiv auf die eingesetzten Beamten, schrie lautstark um sich und zeigte den Hitlergruß. Zahlreiche Reisende auf dem Bahnsteig wurden Zeugen des Vorfalls.
Die Bundespolizei nahm den Mann daraufhin mit zur Dienststelle in Harburg, um seine Identität festzustellen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Gegen den 29-Jährigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie wegen Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führen das Landeskriminalamt Hamburg und der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.
