Wirtschaftssenatorin Leonhard zu Besuch beim DRK
Harburg. Auf dem DRK-Campus an der Rote-Kreuz-Straße hat Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard den DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg besucht und sich mit Vorstand Harald Halpick ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen die Situation im Harburger Raum und die Rolle des Kreisverbandes als moderner Arbeitgeber in der Stadt.
Weitere Themen des Gesprächs waren die aktuellen Herausforderungen des DRK in Krisenzeiten, die nachhaltige Finanzierung gemeinnütziger Projekte sowie bürokratische Hürden. Der Kreisverband zählt rund 1.400 fest angestellte Mitarbeitende und mehr als 400 Ehrenamtliche, die unter anderem im Kriseninterventionsteam, Katastrophenschutz, bei Sanitätsdiensten, in der Wasserwacht und in sozialen Projekten im Einsatz sind.
Das Harburger DRK betreibt 16 Kitas, ambulante und stationäre Pflegeangebote, ein Hospiz, Therapiepraxen sowie Hamburgs größten Rettungsdienst nach der Feuerwehr. Jüngstes Projekt ist der Inklusionsbetrieb „Kreuz & quer“, ein Secondhand-Kaufhaus mit Café, in dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten.
Leonhard betonte bei ihrem Besuch die große Bedeutung starker Hilfsorganisationen wie des DRK Hamburg-Harburg für das Funktionieren der Stadt. Halpick unterstrich den Wert des engen Austauschs mit der Politik, um den Kreisverband zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und die sozialen Angebote dauerhaft zu sichern und auszubauen.
