Buchholzer GAK-Schüler Götz Anft steht im Bundesfinale von „Jugend forscht“
Buchholz/Jesteburg. Was für ein Timing, das Götz Anft aus dem Jahrgang 13 da hingelegt hat: Kurz vor dem Abitur, genauer gesagt in der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit letzten Unterrichtswoche seines Schullebens direkt vor den Osterferien, ist der Schüler des Gymnasiums Am Kattenberge Buchholz (GAK) Landesieger bei „Jugend forscht“ geworden.
Beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld hat sich der 18-Jährige gegen die anderen Gewinner der vor ein paar Wochen ausgetragenen Regionalentscheide im Fachgebiet „Arbeitswelt“ durchgesetzt. Sein Thema: „Feuchtigkeitsfalle im 3D-Druck: Optimierung, Kosteneffizienz, Anwenderfreundlichkeit.“
Dabei hat Götz Anft – betreut von André Gand aus dem GAK-Kollegium - untersucht, wie sich der Feuchtigkeitsgehalt in 3D-Druckmaterialien letztlich auf das Druckergebnis von 3D-Druckern auswirkt. Er hat herausgearbeitet, dass bereits geringe Feuchtigkeitseinflüsse die Druckqualität erheblich beeinträchtigen können – und zugleich nachgewiesen, dass sich diese Effekte durch die von ihm selbst entwickelte Filamenttrocknung wirksam reduzieren lassen: Diese technische Innovation trocknet das Material direkt während des Druckvorgangs, was den Prozess deutlich anwenderfreundlicher sowie kosten- und zeiteffizienter macht als bisherige Methoden.
Die Fachjury überzeugte vor allem die Praxisrelevanz und die wissenschaftlichen Tiefe der Versuchsreihen des Jesteburgers, der sich in seiner Freizeit ehrenamtlich in der Zukunftswerkstatt Buchholz engagiert. „Wir sind unglaublich stolz auf diese Leistung“, sagt Projektbetreuer André Gand aus dem GAK-Kollegium. „Götz´ Projekt zeigt eindrucksvoll, wie technisches Verständnis und Forschergeist zu Lösungen führen, die echtes Potenzial für die industrielle Anwendung haben!“
Damit vertritt Götz Anft nun das Land Niedersachsen beim Bundesfinale, das ab dem 28. Mai in Herzogenaurach stattfinden und bei dem er sich mit den besten Nachwuchsforschenden Deutschlands messen wird. Das ist dann immerhin kurz nach den Abiturprüfungen.
