Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Zeitschriftendieb im Bahnhof Harburg
Harburg. In der Nacht zu Freitag hat die Bundespolizei einen mutmaßlichen Zeitschriftendieb im Bahnhof Harburg gestellt. Der 39-jährige Mann aus dem Landkreis Harburg steht im Verdacht, insgesamt 38 Zeitschriften im Wert von 324 Euro aus einem Buch- und Zeitschriftengeschäft entwendet zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete ein Mitarbeiter des Geschäfts gegen 0:30 Uhr, wie der Mann zahlreiche Magazine in einen Rucksack steckte und das Geschäft verließ. Der Angestellte konnte den Täter jedoch nur noch flüchten sehen und verständigte daraufhin sofort das Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg.
Eine sofortige Sichtung der Aufnahmen aus den Überwachungskameras wäre erfolgreich und der Täter und Tathandlung seien klar zu erkennen gewesen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Daraufhin leiteten Streifenbeamte eine Nahbereichsfahndung rund um den Bahnhof ein. Nur kurze Zeit später konnten sie den Tatverdächtigen in einer nahegelegenen Straße stellen.
Im Rucksack des Mannes fanden die Beamten das Diebesgut – eine bunte Mischung aus TV-, Politik-, Wirtschafts-, Finanz- und Bauzeitschriften – unbeschädigt auf. Nach einer Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der Mann polizeibekannt ist. Einen Grund für den ungewöhnlichen Diebstahl wollte er nicht nennen.
Der 39-Jährige aus Buchholz in der Nordheide wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls, die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.
