Großeinsatz gegen mutmaßliche Schwarzarbeit – 30 Objekte durchsucht
Harburg/Wilhelmsbvurg. Mit einem groß angelegten Einsatz sind Zoll und Bundespolizei am Dienstag gegen eine mutmaßliche Tätergruppe wegen des Verdachts der Veruntreuung von Arbeitsentgelt vorgegangen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft durchsuchte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Hamburg insgesamt 30 Objekte in Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
Rund 380 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt, die in den frühen Morgenstunden begann. Auch in Hamburg wurden mehrere Objekte durchsucht, darunter eine Wohnung in der Theodor-Yorck-Straße im Harburger Binnenhafen sowie ein Gebäude in der Thielenstraße in Wilhelmsburg.
Die Ermittlungen richten sich gegen neun Beschuldigte. Ihnen wird vorgeworfen, bandenmäßig Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut zu haben. Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte unter anderem rund 75.000 Euro Bargeld sicher, das nun als Beweismittel dient.
Weitere Details zu den Hintergründen der mutmaßlichen Taten wurden zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.
