Lkw-Unfall im Dreieck Hamburg-Südwest: Milchlaster kippt um – A261 voll gesperrt
Rosengarten/Harburg. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Dreieck Hamburg-Südwest ist am Sonntagmorgen ein Milchlaster verunglückt und umgekippt. Gegen 9:33 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Leversen-Sieversen, Tötensen und Rade sowie der stellvertretende Gemeindebrandmeister Rosengarten alarmiert. Zunächst war von einer eingeklemmten Person die Rede.
Nach ersten Erkenntnissen war ein mit Milch beladener Lastzug infolge eines Reifenplatzers auf der Auffahrtsrampe zur A7 von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte gegen die Leitplanke, kippte quer über die A261 und blockierte die Fahrbahn vollständig. Teile der Ladung liefen aus und gelangten bis auf den Seitenstreifen der darunterliegenden A7.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Ersthelfer den Fahrer bereits aus dem Führerhaus befreit. Die Feuerwehr übernahm die medizinische Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Parallel sicherten die Kräfte die Unfallstelle und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf.
Da sich der Unfall auf Hamburger Stadtgebiet ereignete, wurde zusätzlich die Feuerwehr Hamburg alarmiert. Ein Löschzug sowie der C-Dienst rückten an, die Technik- und Umweltwache übernahm später die aufwendige Bergung des umgestürzten Lastzugs mit einem Feuerwehrkran.
Für die niedersächsischen Einsatzkräfte endete der Einsatz gegen 11:30 Uhr. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten jedoch insgesamt rund zwölf Stunden an. Während dieser Zeit blieb die A261 voll gesperrt. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet, was in den umliegenden Ortschaften über Stunden hinweg zu erheblichen Staus und Verkehrsbehinderungen führte.
