Kilometerlanger Stau und schlechte Rettungsgasse bei PKW-Brand auf A1
Hollenstedt. Ein Auto ist bei einem Feuer am Freitagmittag auf der A1 bei Hollenstedt im Landkreis Harburg ausgebrannt. Laut Angaben der Feuerwehr Rade ereignete sich der Brand gegen 13:00 Uhr auf der A1 zwischen Rade und Hollenstedt in Fahrtrichtung Bremen. Der Fahrer hatte das Fahrzeug zunächst auf den Standstreifen gelenkt, bevor sich das Feuer auf das gesamte Auto ausbreitete.
Die beiden Insassen konnten sich eigenständig aus dem PKW retten und blieben unverletzt. Sie konnten lediglich einen Strohhut und einen Koffer aus dem brennenden Fahrzeug retten. Die Ursache für den Brand ist bislang unklar.
Die Feuerwehrleute löschten die Flammen nach ihrem Eintreffen zügig. Erschwert wurde der Einsatz durch Probleme mit der Rettungsgasse. Nach Angaben der Feuerwehr standen Lastwagen teilweise quer über alle drei Fahrspuren. Nachdem das erste Einsatzfahrzeug die Gasse passiert hatte, schlossen Auto und Lastwagenfahrer die Rettungsgasse demnach wieder. Ein Taxifahrer soll sogar einen Teil der Rettungsgasse genutzt haben, um den Rettungskräften hinterherzufahren.
Aufgrund des Reiseverkehrs bildete sich innerhalb von 30 Minuten ein Stau von mehr als zehn Kilometern Länge bis zum Buchholzer Dreieck. Die Autobahn war für etwa 30 Minuten vollständig gesperrt, anschließend gaben Polizisten zwei Fahrspuren wieder frei. Der PKW brannte vollständig aus. Welche Schäden am Asphalt durch den Brand entstanden sind, ist derzeit noch unklar.
