Großbrand in Hausbruch: Stillgelegtes Hotel steht in Flammen
Süederelbe-Hausbruch. Schon wieder ein Feuer dem ehemaligen "Berghotel" in Hausbruch! In der Nacht zu Sonntag löste ein Feuer in dem stillgelegten Hotel einen Großeinsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk ausgelöst. Rund 120 Einsatzkräfte waren mit den Löscharbeiten beschäftigt, verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Der Brand am Wulmsberg wurde der Feuerwehr am Samstagabend gegen 22:39 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl des ehemaligen Hotels ausgebreitet. Nach Angaben der Feuerwehr brannte dieser auf einer Fläche von rund 20 mal 40 Metern. Aufgrund der starken Brandausbreitung und der Lage des Gebäudes erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe auf „Feuer mit vier Löschzügen".
Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen mit mehreren Strahlrohren vom Boden aus sowie über zwei Drehleitern. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich laut Feuerwehr weder Menschen in dem Gebäude noch in dessen unmittelbarer Umgebung.
Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die Lage des ehemaligen Hotels: Das Gebäude befindet sich auf einer Anhöhe mitten in einem Wald und ist nur schwer zugänglich. Wegen der anhaltenden Trockenheit stellte zudem der Funkenflug eine besondere Gefahr dar. Im Verlauf des Einsatzes entstanden vereinzelt kleinere Vegetationsbrände, die von den Feuerwehrkräften gelöscht werden mussten.
Um das umliegende Waldgebiet fortlaufend zu kontrollieren und mögliche weitere Brandstellen frühzeitig zu entdecken, setzten Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mehrere Drohnen ein.
Der Einsatz dauerte in der Nacht weiter an und sollte sich nach Einschätzung der Feuerwehr bis in die Morgenstunden des Sonntags hinziehen. Rund 120 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks waren an dem Großeinsatz beteiligt.
Es ist nicht das erste Mal, dass es dort brennt. Schon mehrfach wurde dort ein Feuer gelegt. Zur Ursache dieses Feuers lagen zunächst keine Angaben vor.
