Erneut Bombenteile auf TRIPORT-Baustelle gefunden
Harburg-Heimfeld. Auf dem Gelände des geplanten Logistikparks TRIPORT an der Seehafenstraße sind am Montagmorgen erneut Teile einer mutmaßlichen Fliegerbombe entdeckt worden. Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst untersuchen den Fund.
Gegen 8:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Baustellengelände alarmiert. Bei laufenden Sondierungsarbeiten waren die mutmaßlichen Überreste einer Bombe gefunden worden. Mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes rückten an, um die Fundstelle zu untersuchen und die Teile zu bergen.
Die Experten prüfen derzeit insbesondere, ob sich unter den Fundstücken noch funktionsfähige Zünder befinden. Sollte das der Fall sein, könnte eine kurzfristige kontrollierte Sprengung nötig werden. Nach ersten Einschätzungen sind vorerst keine weiteren größeren Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Die endgültige Entscheidung hängt jedoch von den laufenden Untersuchungen ab.
Es ist bereits der zweite Kampfmittelfund auf dem Areal der ehemaligen Ölmühle. Erst am 7. Oktober war bei Bauarbeiten eine britische 500-Pfund-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die in der Nacht erfolgreich entschärft werden konnte.
Auf dem weitläufigen Industriegelände entsteht künftig der Logistikpark TRIPORT Hamburg-Harburg. Ob der aktuelle Fund eine erneute Sprengung erforderlich macht, war zunächst unklar. Der Einsatz dauert an.
