Weißes Dinner lockte 350 Teilnehmer an die Außenmühle
Harburg. Weiße Kleidung, weiße Tischdecken, feine Speisen – das Weiße Dinner, das zum sechsten Mal an der Außenmühle in Harburg stattfand, sorgte wieder für eine festliche Tafel an der Promenade. In diesem Jahr wurde es natürlich von den Gastgebern Citymanagement und Eisenbahnbauverein coronakonform unter Einhaltung der Hygieneauflagen organisiert. 350 Teilnehmer waren am Samstagnachmittag gekommen, um dort
zu tafeln. Darunter auch viele nicht Harburger aus dem umliegenden Gemeinden wie Neu Wulmstorf, Seevetal und Rosengarten, aber auch von weiter weg wie Uelzen, Rostock, Bremen und Winterhude.
Dies konnten sie in diesem Jahr zu den Klängen von Sven Wildöer, der mit seinem Piano auf Rollen immer wieder an unterschiedlichen Orten spielte. Passend zum Thema Weiß waren auch die weißen Schaumherzen von Mike Pickhardt, die in den blauen Himmelaufstiegen und beispielsweise mit dem Logo des einen Gastgebers, des Eisenbahnbauvereins verziert waren.
Für Vereine war das Weiße Dinner wieder ein schöner Treff – gerade nach der langen Corona-Pause. So lud Grün-Weiss Harburg, das
in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, zu einer Schachparty ein und die Mädchenmannschaft der TG Heimfeld dinierte an einer festlichen Tafel.
Auch Dankward Römhild hatte wie in den Vorjahren seine Geige im Gepäck und zog von Tisch zu Tisch. Der Grundschüler begeisterte mit seinen klassischen Musikstücken die in weiß gekleideten Gäste.
Zur „blauen Stunde“ um 21 Uhr funkelten neben den Wunderkerzen die farbenfroh leuchtenden Oakleaf Stelzenläufer durch die Nacht. Und natürlich wurde immer wieder, so wie es Tradition ist, kräftig mit weißen Tüchern gewunken.

