Gemeinde Neu Wulmstorf stellt Sanierungsfahrplan für Straßen bis 2028 vor
Frühzeitige Planung soll teure Vollerneuerungen vermeiden
Neu Wulmstorf. Die Gemeinde hat einen umfassenden Sanierungsfahrplan für ihre Straßen bis ins Jahr 2028 vorgelegt. Ziel ist es, sanierungsfähige Straßen rechtzeitig zu erhalten und dadurch kostspielige Vollerneuerungen zu vermeiden. Bereits im laufenden Jahr wurden der Grenzweg und die Straße In de Reer erfolgreich instand gesetzt. Die Arbeiten an den Straßen Krümmung und An der Bahn sind derzeit im vollen Gange.
Für die kommenden Jahre sind weitere Maßnahmen konkret geplant:
- 2025 stehen die Straßen Drift, Am Soodhof und die Konrad-Adenauer-Straße auf dem Programm.
- 2026 folgen der Kurze Weg, die Wulmstorfer Wiesen sowie die beiden Kreisverkehre West und Ost.
- 2027 ist die Bahnhofstraße an der Reihe – konkret der Abschnitt vom Kreisel Apfelgarten bis zur B73.
- Den Abschluss bilden 2028 die Ketzendorfer Straße, die Kurt-Schumacher-Straße sowie der Stieglitzweg.
Die Gemeindeverwaltung betont, dass bei der Auswahl der Sanierungsstrecken nicht ausschließlich der sichtbare Zustand der Straßen entscheidend war. "Straßen, die noch sanierungsfähig sind, werden bewusst bevorzugt behandelt – nicht, weil sie wichtiger sind, sondern weil sich hier eine Sanierung wirtschaftlich und technisch noch lohnt", heißt es aus dem Rathaus. Straßen in deutlich schlechterem Zustand müssen dagegen aufwendiger und kostenintensiver vollständig erneuert werden – ein Prozess, der Zeit, Geld und umfangreiche Planung erfordert.
Mit dem nun vorliegenden Zeitplan will die Gemeinde frühzeitig gegensteuern und die Lebensdauer des vorhandenen Straßennetzes effektiv verlängern.
