Senat stellt Weichen für ehemaliges Karstadt-Areal
Harburg. Der Hamburger Senat hat die nächsten Schritte für die Entwicklung des ehemaligen Karstadt-Warenhauses in Harburg eingeleitet. Eine Drucksache soll nun die Zustimmung der Bürgerschaft zur Veräußerung der Grundstücke im Rahmen einer Konzeptvergabe ermöglichen.
Die rund 7.000 Quadratmeter große Areal war zuvor vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen erworben worden, um Spekulation und Stillstand zu verhindern. Finanzsenator Andreas Dressel sprach von einem „starken Zeichen“ für die nachhaltige Entwicklung der Harburger Innenstadt und betonte, dass dort Standorten ein Mix aus Wohnen, Einzelhandel und Dienstleistungen entstehen soll.
„Mit der Entscheidung, die Bürgerschaft um die Zustimmung zu einem möglichen Teilverkauf des ehemaligen Karstadt-Grundstücks zu bitten, setzt der Senat ein wichtiges Zeichen für eine langfristig tragfähige und attraktive Perspektive an diesem zentralen Ort", sagt Harburgs "Bürgermeister" Christian Carstensen. Nach einem positiven Bürgerschaftsbeschluss könne anschließend die vom Bezirksamt beauftragte Machbarkeitsstudie abgeschlossen und auf dieser Basis die Umgestaltung des Grundstücks eingeleitet werden. „Vor allen Beteiligten liegt zwar auch dann noch ein längerer Prozess aber der erste Schritt wurde heute getan, daher bin ich für den Senatsbeschluss sehr dankbar.“
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen noch in diesem Jahr vorliegen. Ziel ist eine tragfähige Lösung mit öffentlichen Nutzungen und Wohnraum; denkbar ist dabei, dass städtische Nutzungen wie Bücherhalle, Volkshochschule und Archäologisches Museum Hamburg an einem Ort zusammengezogen werden.
Teile des Grundstücks könnten später an verlässliche Partner der Wohnungswirtschaft verkauft werden, während öffentliche Nutzungen im Eigentum der Stadt bleiben sollen.
