Boote setzen Zeichen gegen Rechts
Harburg. Unter dem Motto „Boote gegen Rechts“ haben Aktivisten am vergangenen Sonnabend im Harburger Binnenhafen ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Solidarität gesetzt.
Die Aktion Begann um 13 Uhr. IN einem Wasserkorso mit Kanuten, Ruderinnen und Ruderern sowie weiteren Booten ging es durch den Binnenhafen. Gegen 15 Uhr trafen die Boote am Kanalplatz wieder ein. Dort gab es dann eine gemeinsame Abschlusskundgebung an Land.
Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt. Die Organisatorinnen und Organisatoren wenden sich gegen Hass, Ausgrenzung und rechte Hetze. Sie betonen, dass alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Behinderung oder Lebensweise sicher und gleichberechtigt leben können müssen.
Die Aktion versteht sich als überparteiliches Signal für eine offene Gesellschaft. Menschen aus der maritimen Szene, Vereinen, Crews, Nachbarschaften und Freundeskreisen sind eingeladen, sich zu beteiligen – mit Boot, Kanu, Kajak, SUP oder an Land. „Wir lassen nicht zu, dass Angst den Kurs bestimmt“, heißt es im Aufruf.
