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Formationstanz: Blau-Weiss Buchholz ist weiterhin die Nummer 3 in Deutschland

| Niels Kreller | Sport
Das A-Team von Blau-Weiss Buchholz hat sich in Bremen den dritten Platz ertanzt. | Foto: ein
Das A-Team von Blau-Weiss Buchholz hat sich in Bremen den dritten Platz ertanzt. | Foto: ein
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Buchholz/Bremen. Beim ersten von geplanten fünf Turnieren in der Tanzsport-Formations-Bundesliga in Bremen sind Überraschungen ausgeblieben. Erfreulich aus Buchholzer Sicht: Die acht Paare des Teams von Blau-Weiss Buchholz haben sich erwartungsgemäß hinter den klar favorisierten Teams der vielfachen Weltmeister Grün-Gold-Club Bremen und der WM-Vierten von der TSG Bremerhaven den dritten Platz ertanzt.

Gemischte Gefühle bei Blau-Weiss-Trainerin Franziska Becker nach dem Turnier: Ihre Paare belegten beim Bundesliga-Auftakt am Samstag in der Messehalle 7 in Bremen zwar souverän den dritten Platz im Finale und damit die beste Platzierung seit 2019, aber es wäre aus ihrer Sicht mehr nach oben dringewesen. Der Vorwurf geht aber nicht unbedingt an die sieben Wertungsrichter, die das Blau-Weiss-Team mit 2-3-3-3-3-4-4 bewerteten, sondern eher an die eigenen Paare. „Ich bin da hin- und hergerissen. Wir haben zwar ein gutes Finale getanzt, aber das, was ich im Training gesehen habe, war definitiv viel besser als die hier gezeigten Leistungen. Diese individuellen Fehler dürfen wir uns künftig gar nicht mehr erlauben, um Zweitplatzierten anzugreifen.“

Sieger wurde erwartungsgemäß das mehrfache Weltmeister-Team vom Grün-Gold-Club Bremen mit der Einstudierung „Emozioni“, auf Platz 2 die WM-Vierten der TSG Bremerhaven mit „Time Machine“. Die Blau-Weissen wussten zwar zur Musik „Million Voices“ mit einer erheblichen Leistungssteigerung im Vergleich zur Deutschen Meisterschaft im November in Bremerhaven zu überzeugen, der Angriff nach vorn kann aber nur mit einer makellosen Leistung gelingen. „Wer von den Juroren dann Fehler zählt, zieht auch noch die '4', wobei wir uns konzeptionell und qualitativ dann deutlich nach hinten absetzen."

Die engagierte Trainerin weiter: „Wir sind davon überzeugt, dass wir ein anspruchsvolles Konzept mit komplexer Schrittchoreographie trainieren müssen, um uns als Bundesliga-Zweiter und möglicher WM-Qualifikant ins Spiel zu bringen. Hier vom Anspruch zurückzugehen zugunsten von Synchronität und selbstbewusstem Eindruck, kommt für uns aber nicht in Frage. Wir können uns immer noch steigern. Wir müssen zeigen, dass wir da oben hin wollen und die adäquate Leistung dann aber auch abliefern müssen“, weiß die Trainerin.

Corona bedingt ist aber noch sehr fraglich, wie viele Chancen es in der Bundesliga überhaupt noch geben wird. Zwar sollen die Turniere - wie geplant - weiter im 14-Tage-Rhythmus stattfinden, aber ob das Blau- Weiss-Team von Corona-Fällen weiterhin verschont bleibt, muss abgewartet werden. „Unser Vereinschef Arno Reglitzky und sein Vorstandsteam tun alles, um uns optimale Bedingungen zu ermöglichen. Wir können uns in der vereinseigenen Teststation täglich alle am Trainingsort testen“, sagt Tanzsport-Abteilungsleiter Olaf Steffen zuversichtlich. „Auch unser geplantes Heimturnier am Wochenende 12/13. Februar in der Buchholzer NordHdeide-Halle versuchen wir zumindest mit wenigen Zuschauern zu ermöglichen und stehen dabei im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt in Winsen. Problem ist, dass sich die Verordnungen gerade in rasanter Geschwindigkeit ändern und es sehr schwer ist, zuverlässig zu planen.“ Die nächste Station für die deutschen Formationstänzer ist die Bremerhavener Stadthalle. Das Turnier dort in zwei Wochen wird live auf sportdeutschland tv übertragen, Zuschauer sind dann nicht erlaubt.

Das zweite Buchholzer Leistungsteam, die Blau-Weiss-B-Vertretung, hatte ihr Auftaktturnier am Sonntag. Das von Florian Hissnauer und Lara Schäfer trainierte Team belegte den angestrebten Spitzenplatz mit Platz zwei und der Wertung 2-2-3-3-4. Sieger wurde eindeutig der TSC Walsrode, Dritter das Team der TKH Hannover. Florian Hissnauer: „Auch im B-Team gab es zu viele Individualfehler für ein besseres Ergebnis, mit dem Ergebnis können wir aber zufrieden sein. In den nächsten Wochen werden auch wir noch an der Leistung schrauben, damit der zweite Platz dann klarer ertanzt werden kann.“

In der Landesliga wusste das Blau-Weiss-D-Team mit einer mutigen Leistung zu ihrem neuen Thema „Physical“ zu überzeugen und erreichte mit vielen Turnierdebütanten gleich den dritten Platz hinter Pinneberg und Nienburg. Dementsprechend zufrieden war das Trainerteam mit Steffen Sieber, Dustin Dreyer, Florian Köttner und Fina Petersen.

„Insgesamt können wir von einem sehr erfolgreichen Formations-Wochenende sprechen. Wir waren mit allen drei Teams vorne mit dabei - das schafft derzeit kein anderer deutscher Verein im Formationsgeschehen. Überhaupt ist es auch nur unsrem Verein bislang gelungen, mit vier komplett besetzten Teams an den Start zu gehen. Das ist eine Riesenleistung vom gesamten Trainerteam. Ich bin wahnsinnig stolz, wie die Trainer das Schiff durch die Pandemie schaukeln. Motivation zum Dranbleiben hat uns das Wochenende in Bremen allemal gegeben, auch die Stimmung unter den Tänzerinnen und Tänzern war hervorragend. Alle hatten große Lust, sich nach einer so langen Pause wieder zu präsentieren“, freute sich Headcoach Franziska Becker.

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