Doppelniederlage für Handball-Damen aus der Region: BSV und Luchse verlieren Saisonauftakt
Buxtehude/Buchholz/Rosengarten. Zwei Teams, zwei knappe Geschichten – doch am Ende standen beide ohne Punkte da. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV und die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten haben ihren Saisonauftakt in der Bundesliga jeweils verloren, zeigten aber unterschiedliche Gesichter.
Die Buxtehuderinnen starteten mit einer 27:34 (10:15)-Niederlage beim Thüringer HC in die Saison 2026/27. Der Favorit bestrafte Phasen fehlender Effizienz bei Buxtehude, was Mitte der zweiten Halbzeit die Entscheidung brachte. Lilli Frey erzielte nach 2:37 Minuten den ersten BSV-Treffer. Johanna Andresen traf im neuen weiß-goldenen Auswärtsdress nach sieben Minuten bereits drei Mal, doch Ex-Buxtehuderin Laura Kuske im THC-Tor entschärfte mehrere Würfe. Nach 17 Minuten lag der BSV mit 6:12 zurück.
Torhüterin Nikki van der Vorst feierte ein starkes Bundesliga-Debüt mit 13 Paraden und verhinderte eine noch höhere Niederlage. Aida Mittag überzeugte offensiv mit sechs Toren. Trainer Jonas Schlender, der sein Cheftrainer-Debüt gab, ärgerte sich besonders über die Phase zwischen der 38. und 45. Minute, in der sein Team Chancen verpasste, näher heranzukommen. Personell fehlten Ruslana Litvinov (krank) und Paula Mews.
Am Samstag, 5. September, um 16 Uhr folgt das erste Heimspiel in der Halle Nord gegen Aufsteiger HC Leipzig.
Luchse bieten Berlin lange Paroli
Die Handball-Luchse Buchholz-Rosengarten unterlagen den Füchsen Berlin mit 31:36 (17:16), lieferten dem Favoriten aber über 45 Minuten einen offenen Schlagabtausch. Pia Döpke traf bereits in der ersten Halbzeit viermal, Eike Hannemann und Malu Sperling sorgten für eine 17:16-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Leni Stolle und Döpke auf 19:16 und 20:17.
„Bis zur 45. Minute haben wir eine sensationelle Partie gespielt“, sagte Trainer Dubravko Prelcec. Lucy Saul erzielte fünf Treffer, Torhüterin Lina Steinecke überzeugte mit wichtigen Paraden. Doch Berlin kämpfte sich zurück, glich beim 26:26 aus und übernahm wenig später die Führung. Zusätzlich bitter: Selina Jopp und Lene Forsbach mussten verletzungsbedingt aussetzen.
„Natürlich tut die Niederlage weh. Aber wir haben gezeigt, dass wir auch gegen einen solchen Favoriten mithalten können. Darauf können wir aufbauen“, resümierte Prelcec.
Am Samstag, 5. September, um 18:30 Uhr treten die Luchse beim Rostocker HC an.
