BSV und Luchse: Zwei Teams, ein Ziel – die ersten Punkte
Buxtehude/Buchholz/Rosengarten. Am zweiten Spieltag der Handball-Bundesliga Frauen stehen am Samstag zwei Teams aus der Region im Fokus: Der Buxtehuder SV (BSV) empfängt in der 1. Bundesliga in der Halle Nord den Aufsteiger HC Leipzig (16 Uhr), während die Handball-Luchse aus Buchholz-Rosengarten in der 2. Bundeliga beim Rostocker HC antreten (18:30 Uhr). Beide Partien haben nach Auftaktniederlagen der beiden Teams hohe Bedeutung.
BSV: Erstes Heimspiel gegen Aufsteiger
Beim BSV steht das erste Heimspiel der Saison 2026/27 an. Trainer Jonas Schlender will vor eigenem Publikum endlich Punkte holen: „Es wird Zeit, dass wir endlich vor heimischem Publikum um Punkte spielen.“ Für Schlender und Spielerinnen wie Nele Franz, Ruslana Litvinov, Fleur Schouten, Lucy Strauchmann und Nikki van der Vorst ist es das erste Liga-Heimspiel im BSV-Dress.
Besonders spannend: Sieben U20-Weltmeisterinnen aus dem Sommer treffen wieder aufeinander – Aida Mittag und Litvinov (BSV) gegen Laura Sophie Klocke, Lisa Lammich, Emma Niemann, Marlene Tucholke und Jana Walther (HC Leipzig). Das unterstreicht die starke Jugend- und Entwicklungsarbeit beider Vereine.
Leipzig kam im Pokal mit 22:23 in Rödertal nicht über die 1. Runde hinaus. Schlender warnt trotzdem: „Das ist eine individuell gut ausgebildete Mannschaft mit einer sehr kompakten Defensive.“ Nach der Niederlage zum Saisonstart beim Thüringer HC will der BSV die Halle Nord begeistern. „Wir brauchen mehr Selbstbewusstsein und Tiefe im Angriff und hinten mehr Stabilität. Das Wissen haben wir, dass wir das können. Jetzt müssen wir es auch im Spiel zeigen.“
Das letzte Bundesliga-Duell endete am 11. März 2017 mit 31:24 für den BSV. Tickets gibt es im Online-Shop oder an der Geschäftsstelle; die Partie wird ab 15.50 Uhr live auf Sporteurope.TV und DYN übertragen.
Luchse: Auswärts in Rostock auf Punktejagd
Die Handball-Luchse wollen nach starkem, aber unbelohntem Auftakt gegen die Füchse Berlin in Rostock die ersten Punkte der neuen 2. Bundesliga-Saison holen. Trainer Dubravko Prelcec betont: „Rostock hatte am ersten Spieltag spielfrei. Dadurch ist es für uns natürlich schwieriger, den Gegner einzuschätzen.“ Dennoch erwarte man eine eingespielte, kämpferische Mannschaft.
Die Luchse möchten an die Leistungen im DHB-Pokal gegen Zwickau und gegen Berlin anknüpfen. „Wir wollen die positiven Dinge aus den letzten Spielen mitnehmen“, sagt Prelcec. Mannschaftsführerin Nantke Ackmann: „Wir wollen in Rostock zeigen, dass wir aus dem Berlin-Spiel gelernt haben.“ Anwurf ist um 18.30 Uhr; die Partie läuft kostenpflichtig im Livestream auf Sporteurope.tv.
