Judo-Nachwuchs feiert Erfolge beim Nahe-Cup in Schleswig-Holstein
Nahe/Hausbruch-Neugraben. Der Judo-Nachwuchs der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) hat beim letzten Turnier vor der Sommerpause wieder für viele gute Ergebnisse gesorgt. Vor allem die Neulinge der Abteilung nutzten den Nahe-Cup, um Kampfpraxis zu sammeln. Sie schlugen sich genauso tapfer wie die erfahrenen Kämpfer, die an dem Turnier in der kleinen Gemeinde in Schleswig-Holstein teilnahmen. Herausragende Leistungen zeigten die Geschwister Ulas.
In der Klasse U12 bis 26 kg lieferte sich Ceng Ulas intensive Kämpfe. Nicht jeder davon wurde gewonnen, am Ende stand aber ein sehr verdienter zweiter Platz. Ceng gab nie auf und bearbeitete seine Gegner mit sehr viel Einsatz. Seine Schwester Dilan machte es noch besser. Trotz Chaos in der Listenschreibung konnte sie sich bis ins Finale durchkämpfen. Hier beendete sie ihren Kampftag mit einem sehenswerten Ausheber gegen eine Gegnerin aus Bramfeld, gegen die sie in der Vorrunde noch knapp verloren hatte. Damit holte sie einen tollen ersten Platz. Dilan und ihr Bruder nahmen die Urkunden voller Stolz entgegen. Auch bei den ganz kleinen Kämpfern konnte sich ein HNT-Judoka einen Platz ganz oben auf dem Siegerpodest erkämpfen. Es war das erste Turnier für Dima Slepzow, und dann gleich Platz eins. Dafür erntete er sehr viel Lob von seinen Trainern.
In der Klasse U15 erkämpfte sich zur Überraschung aller Justice Schultz bei seinem ersten Turnier seit sehr langer Zeit den ersten Platz. Auch hier hagelte es stolze Glückwünsche von den Trainern. Richard Schabanov machte es Justice fast nach. Bei den ganz schweren Jungen hat er sich bis ins Finale vorgekämpft. Dort war sein Gegner aber einfach eine Nummer zu groß. So musste sich Richard mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Für ihn war dies nach langer Wettkampfpause auch ein wirklich tolles Ergebnis.
Die HNT-Mannschaft hat in Nahe noch weitere Podestplätze gesammelt: Fadila Ouro-Adohi, Leon Bechtold und Kirill Bernhardt belegten jeweils Rang zwei in ihrer Klasse. Dritte Plätze erkämpften sich Till Peic und Jamal Wrede. Für sie alle geht es nun in die verdiente Sommerpause. Die nächsten Turniere stehen erst wieder im Herbst an. Los geht es Ende September mit dem Pinneberger Bärenturnier.