Zum Hauptinhalt springen

Der Plan: Hochbahn baut ab 2028 in Neuland 23

| Andreas Göhring | Wirtschaft
Auf einem Teil von Neuland 23 wird ein Busbetriebshof gebaut. Foto: ReGe
Auf einem Teil von Neuland 23 wird ein Busbetriebshof gebaut. Foto: ReGe
ANZEIGE

Harburg. Der Nebel über der Zukunft von Hamburgs Klima-Modellprojekt „Hub+Neuland“ hat sich ein wenig gelichtet. Spätestens 2028 will die Hochbahn auf dem Gelände an der Autobahnanschlussstelle Harburg mit dem Bau eines Busbetriebshofs beginnen. Das bestätigt Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum. Voraussetzung sei allerdings, dass die Verhandlungen mit Hamburg Invest über die Vergabe des Grundstücks in Erbpacht noch in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.

Ist der Erbpachtvertrag in trockenen Tüchern, könnte im kommenden Jahr mit den Planungen begonnen werden. Dabei könnte auch die beschlossene Erweiterung der A1 auf acht Spuren eine Rolle spielen. Die Autobahn soll in südlicher Richtung zunächst bis zur Anschlussstelle Harburg verbreitert werden – auch um zusätzlichen Verkehr nach Fertigstellung der A26-Ost mit Anschluss in Höhe Stillhorn aufzunehmen. Wahrscheinlich wird dafür ein Geländestreifen des Hub+Neuland gebraucht.

Anzeige
Autohaus Ford Tobaben

Mittelfristig wird der neue Busbetriebshof im Bereich des Bebauungsplans Neuland 23 den Hochbahn-Betriebshof an der Wilstorfer Straße ersetzen. Das Grundstück dort soll später für den Wohnungsbau genutzt werden. Zuletzt gab es auch Spekulationen, dass die Hochbahn ihren vorhandenen Betriebshof an der Hannoverschen Straße erweitern könnte. Die Gelegenheit schien günstig, zumal die Stadt Hamburg 2024 das südlich anschließende Krupp/Freudenberger-Areal aufgekauft hatte. Doch jetzt sagt Kreienbaum: „Planungen zur Erweiterung des Standorts an der Hannoverschen Straße gibt es nicht.“ Und er nennt auch den Grund: Zurzeit werde gerade eine Verschiebung der Bundesbahn-Gleise geprüft. Das könnte auch Auswirkungen auf den Betriebshof haben.

Dabei gehe es sehr wahrscheinlich um das Projekt „Harburger Kurve“, vermutet Michael Sander, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg. Nach seinen Informationen habe die Bahn AG ihren Plan noch nicht aufgegeben, eine Gleis-Eckverbindung in Richtung Cuxhaven zu bauen, so dass die Züge nicht mehr im Bahnhof Harburg Kopf machen müssten. Dafür solle entlang der Hannoverschen Straße ein Gleispaar (nicht das westlichste) in einen Tunnel versenkt werden, der dann unterirdisch erst leicht nach Osten, dann in einer scharfen Kurve nach Westen geführt wird und später knapp westlich der Seehafenbrücke wieder zwischen dem Hafenbahngleis und der Bestandsstrecke nach Cuxhaven auftaucht.

Werde dieser Plan wirklich umgesetzt, müsste die Hannoversche Straße um ein paar Meter nach Westen versetzt werden. Mit anderen Worten: Die gerade sanierte Straße wird wieder aufgerissen und verlegt. Sander: „Das müsste zwar die Bahn zahlen, aber Steuergeld ist es ja trotzdem.“

ANZEIGE
Anzeige

Verwandte Artikel

Harburg. Ein 73-Jähriger hat am gestrigen Donnerstag im S-Bahnhof Harburg einen verbotenen Gleisbereich betreten und nach Ende einer polizeilichen Kontrolle den nationalsozialistischen Gruß „Sieg Heil" gerufen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidr…
Harburg.  Camping, Abenteuer und jede Menge humorvolle Reisegeschichten: Bettina Tietjen hat am Mittwochabend mit ihrer Live-Lesung "Tietjen campt" und "Tietjen sucht das Weite" die zahlreichen Gäste in der Fischhalle im Harburger Binnenhafen begeistert. Die Veranstaltung war bereits im Vorfeld res…
Harburg. Eine für viele Harburger schmerzhafte Lücke kann bald geschlossen werden. Denn immer, wenn man seit rund einem Jahr am Soldaten in der Bremer Straße vorbeikommt fehlt das „Trauernde Kind“, das ‚Gegendenkmal‘ zum kriegerischen Soldaten gleich daneben. Im Juli vergangenen Jahres war die Skul…
Harburg. Sechs Tage lang standen im Harburger Stadtpark Musik, Kultur und Begegnung im Mittelpunkt: Vom 21. bis 26. Juli verwandelte das Festival „Sommer im Park 2026“ die Freilichtbühne und das umliegende Gelände in einen lebendigen Treffpunkt für Menschen aller Generationen. Rund 4.000 Besucher k…
  • Stellenanzeige
    Bootshaus Stellenenanzeige
  • Stellenanzeige
    Mimi Kirchner - wir stellen ein (m/w/d)
  • Anzeige
    Autohaus Ford Tobaben
  • Anzeige
    Willkommen in der Salz- und Hansestadt Lüneburg!
  • Anzeige
    Bike Park Timm - Touren, Events, E-Bikes, Fahrradaufbau, Tipps
  • Anzeige
    Ulrich&Ulrich Immobilien
  • Anzeige
    HTB Sommerfest 2026
Anzeige
  • Anzeige
  • Anzeige
    Der Harburg-Fotograf | Niels Kreller | Home of 360°-Panorama Pictures
  • Anzeige
  • Anzeige
    Country House Seevetal
  • Anzeige
    Weller BMW in Hamburg-Harburg - Ihr BMW- und Mini-Autohändler
  • Anzeige
    Form Fit - Fitness, Yoga, Bodybuilding
  • Anzeige
    Marktkauf Center Hamburg-Harburg
  • Anzeige
    DRK Hamburg-Harburg
  • Anzeige
    Harburg Marketing Weißes Dinner 2026
  • Anzeige
    Restaurant Palmgarten im Garten-Center Dehner

Neuste Artikel

Anzeige

Inserate

Inserat

Naturerlebnis für die ganze Familie vor den Toren Hamburgs

Warum das Barfußland in Todesfelde eines der schönsten Ausflugsziele für Familien in Norddeutschland ist TODESFELDE. Manchmal braucht es gar keine w…
Inserat

Tag der Familien beim HTB – Ein inklusives Sommerfest

Wir wollen mit euch feiern, Neues entdecken und einen bunten Nachmittag erleben! Am 29. August 2026 von 13:00 bis 16:00 Uhr veranstaltet der HTB ge…
Inserat

Berufsorientierung mit Festivalfeeling: BerufsBeats geht in Lüneburg in die zweite Runde

Lüneburg. Berufsorientierung mit Festivalfeeling statt Messehalle: Am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. August 2026, verwandeln sich Marktplatz und…
Inserat

Autohaus WELLER eröffnet neues Parkhaus für seine Kunden

Endlich fertig und eröffnet! Nach rund einem Jahr ist das Parkhaus des Autohauses WELLER an der Buxtehuder Straße endlich fertig und die Kunden-PKW n…
Anzeige