Buchholz: Erster Spatenstich für den Beechwood Campus im Canteleu-Quartier
Buchholz. Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Buchholzer Beechwood-Gruppe den Startschuss für den Bau ihres neuen Campus an der Bahnhofstraße gegeben. Das Projekt soll ein wichtiger Impuls für die Entwicklung des künftigen Canteleu-Quartiers sein, das die Stadt Buchholz zu einem lebendigen, gemischten Stadtraum mit Wohnen, Kultur, Gastronomie und Dienstleistung umgestalten will.
Beechwood-Geschäftsführer Florian Möschter dankte bei der Feier zahlreichen Beteiligten. Architekt Martin Schenk habe mit seiner Planung die Idee eines offenen und lebendigen Arbeitsumfelds überzeugend umgesetzt, hieß es. Lob ging auch an das Team der Planer und an das Bauunternehmen Otto Wulff, das als Generalunternehmer für die Umsetzung verantwortlich ist. Besonderer Dank galt zudem dem ausführenden Architekten Michael Bannehr und Beechwood-Mitarbeiter Kurt Hampfe, der als Koordinator im Hintergrund eine zentrale Rolle spielt.
In seiner Rede betonte Möschter die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Buchholz, die das Vorhaben von Beginn an unterstützt habe. Der Beechwood Campus solle den Auftakt für das neue Quartier bilden und zeigen, welches Potenzial in der Bahnhofsumgebung steckt.
Geplant ist ein multifunktionales Gebäude, das Arbeiten, Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungsflächen miteinander verbindet. Start-ups aus der Region sollen dort nicht nur Büros, sondern auch Zugang zu Netzwerken, Wissen und Kapital finden. Gleichzeitig sollen etablierte Unternehmen den Campus als Ort für Workshops und Kooperationen nutzen können. Eine Dachterrasse über den Dächern Buchholz’ soll Raum für Begegnung schaffen.
Namensgeber des Quartiers ist die französische Partnerstadt Canteleu bei Rouen. "So wie Canteleu mit seiner Lage zwischen Wald, Fluss und Stadt verschiedene Welten verbindet, verbinden wir hier am Bahnhof von Buchholz Region und Metropole, Tradition und Innovation, Bestandsunternehmen und neue Ideen. Die Städtepartnerschaft mit Canteleu steht auch für ein Stück europäische Idee: Begegnung statt Abschottung, Zusammenarbeit statt Konkurrenz", sagte Möschter in seiner Rede.
Bei Punch, Kaffee und Bratwurst trotzten die rund 50 Gäste dann der Eiseskälte bei tollen Gesprächen. "Ein gelungener Auftakt", findet Florian Möschter.
Die Fertigstellung soll im Mai 2027 erfolgen. "Die Kosten liegen im unteren 8stelligen Bereich", so Möschter.
