Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden für Olympia in Hamburg
Harburg. Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden unterstützt die Olympiabewerbung der Hansestadt, fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung des Bezirks Harburg. Vorsitzende Franziska Wedemann sieht in den Spielen eine große Chance für wirtschaftliche Impulse, bessere Infrastruktur und mehr internationale Sichtbarkeit.
„Olympia in Hamburg – das ist für uns mehr als ein sportliches Großereignis. Es ist eine Einladung, größer zu denken. Weiter zu schauen. Und die Zukunft unserer Region mutig zu gestalten“, so Wedemann. Besonders der Hamburger Süden könne von Investitionen in Verkehrsverbindungen und Gewerbeflächen profitieren.
Kritisch sieht der Verein allerdings, dass bislang kein Wettbewerbsstandort in Harburg vorgesehen ist. „Der Hamburger Süden ist kein Rand – er ist ein zentraler Teil dieser Stadt. Ein Ort, an dem Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation längst zuhause sind. Ein Ort, der bereit ist, Teil dieser Geschichte zu sein“, betont Wedemann.
Olympia müsse alle Stadtteile einbeziehen, um langfristig Wirkung zu entfalten. Es gehe nicht nur um Medaillen, sondern um eine nachhaltige Stärkung der gesamten Region.
