Sparkasse Harburg-Buxtehude blickt auf erfolgreiches Jahr 2025 zurück
Bilanzsumme steigt, Kundenzahl wächst – 2,4 Millionen Euro für die Region
Harburg/Buxtehude. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude hat für das Geschäftsjahr 2025 eine durchweg positive Bilanz gezogen. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und Fachkräftemangels konnte das Institut sowohl Erträge als auch Kundenzufriedenheit steigern.
Die Bilanzsumme legte um 3,7 Prozent auf 4,92 Milliarden Euro zu, der Jahresüberschuss blieb mit 8,5 Millionen Euro stabil. „Mit dem Geschäftsjahr 2025 sind wir zufrieden“, sagt der Vorstandsvorsitzende Andreas Sommer. „Der Unternehmenserfolg und die hohe Kundenzufriedenheit zeigen, dass die Sparkasse wieder-holt ein verlässlicher Partner für die Region war. Und dies in einem herausfordernden Umfeld.“
Auf der Einlagenseite verzeichnete die Sparkasse mit 3,84 Milliarden Euro ein Plus von 4,6 Prozent. Auch das Wertpapiergeschäft lief stark: Dank der Börsenentwicklung stieg das Volumen um mehr als 100 Millionen Euro auf 1,54 Milliarden Euro. Das Provisionsgeschäft wuchs um fünf Prozent auf 40,9 Millionen Euro.
Erfolgreich war zudem das Privatkundengeschäft: Rund 7.000 neue Girokonten führten zu einem Marktanteilszuwachs von zwei Prozent. Digitale Angebote wie die Banking-App, die mehrfach ausgezeichnet wurde, tragen laut Vorstand Frederik Schröder wesentlich dazu bei.
Im Kreditgeschäft sagte die Sparkasse neue Darlehen über 499 Millionen Euro zu – ein Viertel davon an Unternehmen, ein ähnlicher Anteil an Privatpersonen. Besonders gefragt waren Finanzierungen im Bereich erneuerbare Energien. Im Immobiliensektor zeichnete sich eine leichte Erholung ab, das Baufinanzierungsvolumen lag bei rund 220 Millionen Euro.
Neben dem wirtschaftlichen Erfolg hob die Sparkasse ihr Engagement für die Region hervor: Über Spenden, Sponsoring und Stiftungen flossen 2,4 Millionen Euro in gemeinnützige Projekte.
Für das Jahr 2026 plant die Sparkasse Investitionen von mehr als fünf Millionen Euro in ihre 18 Standorte. „Nähe bleibt unser Erfolgsrezept – vor Ort und digital“, so Sommer.
