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  • Jüngster König in der Vereinsgeschichte - Der 25-jährige Christoph Piotrowski, "der PS-Starke", stammt aus einer traditionsreichen Vahrendorfer Schützenfamilie

    Vahrendorf. Wenn das Vahrendorfer Schützenfest im vergangenen Jahr eine Woche früher stattgefunden hätte, wäre Christoph Piotrowski, damals 24 Jahre jung, nicht Jubiläumskönig geworden. Aber weil er am Freitag vor dem entscheidenden Königswettbewerb seinen 25. Geburtstag feierte, zielte er mit auf den von Volker Lorenzen gebauten Holzvogel - und wurde anschließend von seiner Lebensgefährtin Kimberley Kwoka, seiner Familie und seinen Vereinskameraden als Jubiläumskönig gefeiert.

    Und der Versicherungskaufmann, der in unmittelbarer Nähe des Wildparks Schwarze Berge und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg in einer echten Ehestorfer Schützenfamilie aufgewachsen ist, hat es nicht bereut, dass er voll draufgehalten und damit Andreas Biegel, dem 3. Kommandeur des Vereins, mit dem 466. Schuss das Nachsehen gegeben hat. Vom ersten Tag an, als ihm die Königskette übergestreift wurde, bis unmittelbar vor dem bevorstehenden Jubiläumsschützenfest, das vom 19. bis 22. Juli groß gefeiert wird, hat der junge Mann "mit Benzin im Blut" seine Regentenzeit in allen Facetten genossen.

    Erleichtert haben ihm diese Aufgabe auch seine Adjutanten - sein Vater Martin Piotrowski, sein Patenonkel Heiko Schröder (der Spargelbauer) und Julian Harpenau. Und immer hilfsbereit an seiner Seite war außer Königin Kimberley Kwoka auch seine Mutter Angela Piotrowski, die überaus stolz ist auf ihren Sohn, der seinen Verein bei rund 40 Terminen repräsentiert hat. Dazu gehörten der Kreiskönigsball in Tostedt, der Landeskönigsball im Heimfelder Hotel Lindtner sowie die Bälle bei den befreundeten Schützenvereinen Tötensen-Westerhorf, Sieversen-Leversen, der Harburger Schützengilde, Heimfeld, Moorburg und Eißendorf.

    Einer der Höhepunkte des Jahres war natürlich der eigene Königsball im Gasthaus Erhorn in Vahrendorf. Dort eröffneten Christoph Piotrowski und seine Kimberley die festliche lange Ballnacht nicht etwa mit einem sonst üblichen Wiener Walzer als Ehrentanz, sondern mit einer Rumba, die beide vorher fleißig eingeübt haben. Und nach dem Besuch der vielen Bälle in den vergangenen zwölf Monaten hat Christoph Piotrowski die ursprüngliche Angst vor dem Tanzen fast verloren. Ein weiterer Höhepunkt im vergangenen Jahr war das "Dreikönigstreffen" am 6. Januar mit den Königen Peter Weseloh "der Soloflötist" aus Tötensen-Westerhof und Uwe Ehlers "der Bärenstarke" aus Sieversen-Leversen.

    Christoph Piotrowski ist der vierte König in seiner Familie in der jetzt 100-jährigen Geschichte des Schützenvereins Vahrendorf. Vor ihm trugen schon sein Vater Martin im Jahre 2002, sein Opa im Jahre 1991 und sein Uropa Wilhelm die Königskette. Zu den ältesten Mitgiedern des Schützenvereins Vahrendorf zählen der ehemalige langjährige Erste Vorsitzende Hermann Tamke (84) aus Sottorf und Herbert Köster (90).

    Vizekönig ist übrigens mit dem ehemaligen Ersten Vorsitzenden Klaus Grebe ein weiterer Aktiver, dessen Vorfahren auch immer aktive Vahrendorfer Schützen waren. Amtierender König der Könige ist der jetzige Zweite Vorsitzende Marc Janz. Er unterstützt wie der gesamte Vorstand den Ersten Vorsitzenden Thomas Springer, von Beruf Zahnarzt mit Praxis in Neugraben, bei den Vorbereitungen der Jubiläums-Festlichkeiten.

    Wegen des Jubiläums wurde das Schützenfest um einen Tag verlängert. Gefeiert wird sowohl im Schützenhaus neben Erhorns Gasthaus, aber auch im Zelt auf dem Festplatz und auf dem Sportplatz. Es gibt den großen Ausmarsch, den Zapfenstreich, eine Live-Band und Zelt-Disco und natürlich den Jubiläums-Festakt, zu dem viele Gäste von nah und fern erwartet werden. Die Proklamation von Piotrowskis Nachfolger findet am Montagabend statt.

  • Jürgen Milter neuer König der Könige und Vizekönige im SV Neugraben-Scheideholz

    Neugraben. Neuer König der Könige und Vizekönige im Schützenverein Neugraben-Scheideholzals Nachfolger von Frank Schwarz ist Jürgen Milter. Milter ist bereits seit 1974 Mitglied im Verein und hat schon viel bewegt als treffsicherer Schütze. Der neue König der Könige war Kommandeur im SV Scheideholz und ist jetzt
    stellvertretender Kommandeur im SV Neugraben-Scheideholz. Außerdem ist er Kassenwart der Pistolengruppe.

    Auch Königswürden hat Jürgen Milter reichlich vorzuweisen: So wurde er in den Jahren 1995 und 2003 Vizekönig des SV Scheideholz, König der Vizekönige 2004, das erste mal König der Könige im Jahr 2015. Einer der Höhepunkte seines Schützenlebens war das Jahr 2013/2014, als er Schützenkönig im Jubiläumsjahr des SV Scheideholz wurde.

    Gruppenbild mit neuem KdK- Jürgen Milter. Foto: ein
    Gruppenbild mit neuem KdK- Jürgen Milter. Foto: ein

    Zunächst trafen sich die ehemaligen Majestäten des Vereins zum traditionellen Frühstück im Neugrabener Schützenheim. Im großen Kreis von 31 ehemaligen Majestäten wurde der amtierende Schützenkönig Frank Schwarz in den Kreis der ehemaligen Könige aufgenommen und sein Foto der Ehrengalerie zugefügt.

    Danach ging es in den Schießstand, um auf den großen Vogel, den Norbert Ranftgebaut hatte, zu schießen um den neuen König der Könige zu ermitteln. 381 Schuss in die Mitte des Vogels waren nötig, um den Vogel zum Fallen zubringen.

  • Jürgen Will "der Rallyefahrer" genoss das Jahr als Schützenkönig in Maschen

    Maschen. Der 68-jährige ehemalige Verkaufsleiter und jetzige Rentner Jürgen Will hat die vergangenen zwölf Monate als Schützenkönig in Maschen genossen. Während der Proklamation erhielt er vor einem Jahr den Beinamen "der Rallyefahrer". Jetzt geht seine Regierungszeit zu Ende, denn die Maschener feiern vom 5. bis 8. Juli das Schützenfest des Jahres 2019.

    Bei strahlendem Sonnenschein erfreute der Schützenverein Maschen während seines Schützenfestes im vergangenen Jahr seine Gäste und Besucher mit einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen unter schattenspendenden Eichen auf dem Festplatz. Das Orchester "AirBus" unterhielt die vielen Gäste mit flotten Melodien, während die Schützinnen und Schützen im Schießstand um Orden und Preise schossen.

    Ab 17 Uhr ging es dann darum, den neuen König zu ermitteln. Um 17:40 Uhr war es dann soweit. Der Vogel fiel, und unter großem Jubel verließ der neue König Jürgen Will den Schießstand. Will hatte mit dem 27. Schuss aus der großkalibrigen Waffe den Rumpf des Vogels von der Stange geholt.

    Um 19 Uhr wurde die Proklamationen der neuen Maschener Majestäten durch den Ersten Vorsitzenden der Maschener Schützen, Jörg Petersen, und der Ortsbügermeisterin, Angelika Tumuschat-Bruhn, vorgenommen. Jörg Petersen bedankte sich im Namen des Vereins bei dem scheidenden König und seinen Adjutanten für ihr Engagement um den Verein. Dem neuen König verlieh er den Beinamen „der Rallyefahrer“ und wünschte ihm er viel Freude in seinem Königsjahr. Und das hatten Jürgen Will, seine Frau und die Adjutanten-Paare auch.

    Jürgen Will ist 67 Jahre alt, verheiratet mit seiner Frau Stefanie, Rentner und seit zehn Jahren Mitglied im Verein. Zu seinen Adjutanten ernannte er Hein-Peter Freyse und Karlheinz Maibohm. Beide waren selbst schon mal König und mehrfach auch Adjutanten. Von Beruf war Jürgen Will Verkaufsleiter. Außerdem hat er in früheren Jahren als Profi in vielen Ländern Europas, so auch in Schweden und Monte Carlo, an Autorallyes teilgenommen.

    Seine Frau Stefanie ist wa auch Adjutantin der amtierenden Damenkönigin. Proklamiert wurden im vergangenen Jahr außerdem Laura Ruck zur Jungschützen-Königin. Sie wählte sich Sara Kossack und Nina Marten zu ihren Adjutantinnen. Die neue Bürgerkönigin, Astrid Vogt, hat schon zum zweiten Mal diesen Titel errungen.

    Weitere Ergebnisse im Jahr 2018: den rechten Flügel schoss Hein-Peter Freyse ab, den linken Flügel sicherte sich Detlef Behnke, den Schwanz Jürgen Freitag. Den Hubertusorden sicherte sich Uwe Schiemann. Den Orden der Schießkommission erhielt Michael Wolken. Den Damenorden Birgit Beecken.

    Das Schützenfest endete auch 2018 mit dem traditionellen Heringsessen der Maschener Schützen und der anschließenden fröhlichen "Gerichtsverhandlung".
    Festfolge für das Maschener Schützenfest 2019

    Freitag, 5. Juli,

    18.45 Uhr: Antreten bei Meyers Gasthaus zur Abholung des Königs.
    19 Uhr Abmarsch zur Königsburg.
    20.30 Uhr Abmarsch von der Königsburg zum Ehrenmal.
    21 Uhr Großer Zapfenstreich am Ehrenmal Maschen mit dem
    Spielmannszug Maschen und dem Orchester Airbus Hamburg,
    nach Eintreffen auf dem Festplatz Kommersabend.

    Samstag, 6. Juli
    11 Uhr Jungschützen beginnen mit dem Schießen auf die Flügel, danach Schießen um die Königswürde.
    13.30 Uhr Eintreffen der Schützinnen und Schützen auf dem Schützenplatz.
    14 Uhr Antreten der Schützinnen und Schützen zum Kinderfest.
    14.10 Uhr Beginn des Schießens – volles Programm, bis Beginn des Gästepreisschießens „Luftgewehr“.
    16 Uhr Auf dem Festplatz: Kinderkarussell, Würstchenwagen, Getränkestand und vielem mehr.
    Kinderschützenfest mit Überraschungen.
    15 Uhr Beginn des Schießens auf den Vogel.
    16 Uhr Preisverteilung Kinderfest.
    20 Uhr Tanzabend im Schützenhaus für jedermann mit der Live Band.

    Sonntag, 7. Juli
    7.45 Uhr Treffen bei Heinz Standtke in der Lilientalstraße 3 zur Abholung des Königs.
    8 Uhr Abmarsch von dort zur Königsburg in der Leibnitzgasse 2, danach Frühstück.
    9.30 Uhr Antreten auf der Straße vor dem Clubraum mit Aufmarsch auf den Schützenplatz.
    10 Uhr Gottesdienst auf dem Festplatz mit Pastorin Bookies.
    11 Uhr Beginn des Schießens – volles Programm.
    12 Uhr Festessen im Schützenhaus.
    14Uhr Antreten auf dem Schützenplatz zum Empfang der Vereine der
    Schützenkameradschaft Seevetal mit anschließender Preisverteilung.
    15 Uhr Verkauf von Kaffee und Kuchen auf dem Festplatz
    Musik unter den Eichen, Orchester „ Airbus Hamburg“.
    15 Uhr Ausschießen der Bürgerkönigin/des Bürgerkönigs

    16 Uhr Gästeschießen mit dem Bogen.
    16 Uhr kein Scheibenverkauf mehr (Ende des Schießens 16.45 Uhr).
    17 Uhr Schießen um die Königswürde.
    19.30 Uhr Proklamation der neuen Majestäten,
    danach gemütlicher Ausklang mit Tanz für jedermann.

    Montag, 8. Juli
    10.30 Uhr Herings-Königsschießen.
    11 Uhr Katerfrühstück im Schützenhaus mit Gerichtsverhandlung.

  • Jürgen Will "der Rallyefahrer" ist neuer Schützenkönig in Maschen

    Maschen. Der 67-jährige ehemalige Verkaufsleiter und jetzige Rentner Jürgen Will ist neuer Schützenkönig in Maschen. Während er Proklamation erhielt er den Beinamen "der Rallyefahrer". Bei strahlendem Sonnenschein erfreute der Schützenverein Maschen während seines Schützenfestes seine Gäste und Besucher mit einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen unter schattenspenden Eichen auf dem Festplatz. Das Orchester "AirBus" unterhielt die vielen Gäste mit flotten Melodien, während die Schützinnen und Schützen im Schießstand um Orden und Preise schossen.

    Ab 17 Uhr ging es dann darum, den neuen König zu ermitteln. Um 17:40 Uhr war es dann soweit. Der Vogel fiel, und unter großem Jubel verließ der neue König Jürgen Will den Schießstand. Will hatte mit dem 27. Schuss aus der großkalibrigen Waffe den Rumpf des Vogels von der Stange geholt.

    Um 19 Uhr wurde die Proklamationen der neuen Maschener Majestäten durch den Ersten Vorsitzenden der Maschener Schützen, Jörg Petersen, und der Ortsbügermeisterin, Angelika Tumuschat-Bruhn, vorgenommen. Jörg Petersen bedankte sich im Namen des Vereins bei dem scheidenden König und seinen Adjutanten für ihr Engagement um den Verein. Dem neuen König verlieh er den Beinamen „der Rallyefahrer“ und wünschte ihm er viel Freude in seinem Königsjahr.

     Jungschützenkönigin Laura Ruck mit ihren Adjudantinnen Sara Kossack und Nina Marten. | Foto: ein
    Jungschützenkönigin Laura Ruck mit ihren Adjudantinnen Sara Kossack und Nina Marten. | Foto: ein

    Jürgen Will ist 67 Jahre alt, verheiratet mit seiner Frau Stefanie, Rentner und seit zehn Jahren Mitglied im Verein. Zu seinen Adjutanten ernannte er Hein-Peter Freyse und Karlheinz Maibohm. Beide waren selbst schon mal König und mehrfach auch Adjutanten. Von Beruf war Jürgen Will Verkaufsleiter. Außerdem hat er in früheren Jahren als Profi in vielen Ländern Europas, so auch in Schweden und Monte Carlo, an Autorallyes teilgenommen.

    Seine Frau Stefanie ist zurzeit auch Adjutantin der amtierenden Damenkönigin. Proklamiert wurden außerdem Laura Ruck zur Jungschützen-Königin. Sie wählte sich Sara Kossack und Nina Marten zu ihren Adjutantinnen. Die neue Bürgerkönigin, Astrid Vogt, hat schon zum zweiten Mal diesen Titel errungen.

    Weitere Ergebnisse des Tages: den rechten Flügel schoss Hein-Peter Freyse ab, den linken Flügel sicherte sich Detlef Behnke, den Schwanz Jürgen Freitag. Den Hubertusorden sicherte sich Uwe Schiemann. Den Orden der Schießkommission erhielt Michael Wolken. Den Damenorden Birgit Beecken.

    Das Schützenfest endete am Montag mit dem traditionellen Heringsessen der Maschener Schützen und der anschließenden fröhlichen "Gerichtsverhandlung".

  • Kabuse vs. Kabuse - Die Heimfelder Königswürde wurde zum Eheduell

    Heimfeld. Ein liebevolles Eheduell bestimmte das Vogelschießen der Schützen in Heimfeld am Sonntag. Carola und Jens Kabuse rangen mit- und gegeneinander um die Königswürde und lieferten sich einen packenden Wettkampf darum, wer den Rumpf des Vogels schlussendlich herunterholen würde. Zu guter Letzt war es um 15:33 Uhr Jens Kabuse, dem das Glück hold war, und der mit dem 695. Schuss den letzten Teil des Vogels abschoss.

    Sein Beiname ist „der Dritte“, denn schon 2005 und 2015 wurde Jens Kabuse König der Heimfelder Schützen. „Wir haben lange beraten und uns für einen Namen entschieden, den wir in Zukunft nur noch hochzählen müssen“, scherzte Frank Lünsmann, der 1. Vorsitzende der Heimfelder Schützen, bei der Proklamation. Dabei war es gar nicht geplant, dass Jens Kabuse auf den Rumpf schießt. „Ich wollte schon noch mal wieder König werden – aber später“, so 2019 08 26 sv heimfeld1der 59-jährige Diplom-Verwaltungswirt bei Dataport. „Aber meine Frau und ich gehen zusammen in den Schießstand.“ Insgesamt ist es die vierte Königswürde, denn 2016 wurde er auch König von Kanzlershof. Überhaupt kommt Jens Kabuse aus einer generationenlangen Schützenfamilie. Sein Ur-Großvater gründete den Schützenverein Kanzlershof im Jahre 1897 mit und wurde dort 1900 König. Seitdem sind alle Kabuses Schützen.

    Und so hat auch der neue Heimfelder König schon in frühester Kindheit Erfahrungen mit dem Schützenwesen gesammelt. Seit 1972 ist er Schütze und seine erste Königswürde war die des Kinderkönigs in Kanzlershof 1966. „Aber meinen ersten Königsball habe ich 1960 im Rönneburger Park erlebt“, schmunzelt Kabuse. Dort wurde er nämlich während des Balls in einer Tragetasche bei der Garderobiere untergebracht. „Ich bin stolz, für diesen Verein König sein zu dürfen, denn es ist ein toller Verein“, so Kabuse. „Und Traditionspflege ist wichtig für die heutige Gesellschaft.“ Auf sein Königsjahr freut er sich schon. „Da gibt es Momente, die kann man nicht beschreiben. Wie den Einmarsch beim Königsball im Lindtner oder den Großen Zapfenstreich bei der Friedrich-Ebert-Halle.“ Auch die Handballer des TV Fischbek werden in seinem Königsjahr eine Rolle spielen, denn Kabuse ist Manager der ersten Herren der erfolgreichen Handballmannschaft.

    Übernommen hat Jens Kabuse die Königswürde von seinem Sohn Marius Kabuse, der zusammen mit Dirk Ammer und Bernd Lünsmann das neue Adjutantentrio stellt. Ihm waren die vorangegangenen Tage gewidmet. Beginnend mit dem Großen Zapfenstreich vor der Friedrich-Ebert-Halle am Freitag. Dort begründete Marius Kabuse vielleicht eine neue Tradition für die Heimfelder Schützen. Denn anstatt wie sonst ein König, erwartete er den 2019 08 26 sv heimfeld2Festumzug nicht auf den Stufen der Halle, sondern zusammen mit seinen Adjutanten auf dem Vordach. Auf jeden Fall ein besonderer Anblick.

    Am Sonntag gab es dann das große Festessen, zu dem auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft kamen. Bei guter Stimmung, bewirtet durch das Team von Thomas Soltau vom Landhaus Jägerhof, nahmen die Heimfelder Schützen auch ihre Ehrungen vor. Die Festrede hielt die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete aus Harburg, Birgit Stöver, die zur Bedeutung der Schützenvereine in der heutigen Zeit sprach.

    Zum neuen Vizekönig wurde bereits am Samstag Tim Kassel proklamiert. Den Else-Pokal errang Jennifer-Yvonne Brockmann. Jungschützenkönigin wurde Pia Klensang, das Kinderkönigspaar besteht aus Vasileios Theodoropoulos und Jolene Brockmann.

  • Kanzlershofs Könisgpaar Jens und Caro Cabuse feiern im Jägerhof

    Hausbruch. Am 13.Januar findet der Königsball des SV Kanzlershof zu Ehren seiner Majestät Jens Kabuse und seiner Caro im Landhaus Jägerhof statt. Diese ist passenderweise in diesem Jahr auch Damen-Jubiläumskönigin. Für den Vater von vier Kindern ist dieses einer der Höhepunkte seines Königsjahres. Nicht weniger als sieben Gastvereine darf „Jens der Traditionsbewusste“ begrüßen. Erstmalig werden auch der Eißendorfer SV und der Schützenverein zu Moorburg vertreten sein.

    Für Kabuse ist die Königswürde nach 1972 (Jungschützenkönig) und 1982 (Vizekönig) die dritte im SV Kanzlershof. Schon sein Urgroßvater Friedrich Greibaum (1900), Großvater Ede Adamek (1951) und Vater Karl Kabuse (1955) waren König in Kanzlershof. Auch war Kabuse 10 Jahre im geschäftsführenden Vorstand des Vereins. „In Kanzlershof wurde ich mit dem Schützenvirus infiziert und ich bin froh, das meine Kinder diese Tradition, wenn auch im Heimfelder SV, weiterführen.“

    Klar, dass seine Kinder Carina, Swantje, Rieke und Marius mitfeiern werden. Swantje vermutlich eher auf dem heimischen Sofa, da sie Kabuses viertes Enkelkind erwartet und Marius etwas verspätet, denn ein Handballspiel muss vorher absolviert werden. Dafür wird er sicher ein paar von Jens Handballjungs im Gepäck haben, denn als Handballfunktionär ist Kabuse seit 1986 bereits für den TV Fischbek aktiv, wofür er 2013 von Bürgermeister Olaf Scholz mit der Medaille für „Treue Arbeit im Dienste des Volkes“ erhielt.

  • Kleinkaliber- statt Luftgewehr - Eröffnungsschießen auf dem Wesenberg in Neu Wulmstorf

    Neu Wulmstorf. Am Freitag, 29. März, beginnt für die Sportschützen des Schützenvereins Neu Wulmstorf und Umgebung die Sommersaison. Ab 18 Uhr findet in der Schießsportanlage auf dem Wesenberg das Eröffnungsschießen statt. Mit diesem Tag endet traditionell die Wintersaison für die Sportschützen. Im Sommerhalbjahr wird dann - statt mit dem Luftgewehr - mit dem Kleinkalibergewehr trainiert bzw. werden die Wettkämpfe durchgeführt.

    Außer attraktiven Preisscheiben werden der Zukunftsorden, der Fuchsorden und der Verbandsorden ausgeschossen. Diese hohe Auszeichnung darf pro Schützenverein nur einmal im Jahr verliehen werden. Als besonderes Highlight findet in diesem Jahr ein „Überraschungspreisschießen mit dem Bogen“ statt. Die Platzierungen dafür werden unter den Teilnehmern ausgelost. So können auch nicht so zielsichere (Bogen)-Schützen in den Genuss eines vorderen Preises kommen.

    Auch der Spielmannszug beteiligt sich am Schießgeschehen. Für die Spielleute steht ein Wanderpokal zur Verfügung. Der Schießbetrieb findet in der Zeit von 18 Uhr bis etwa 22 Uhr statt.

  • Kleinkaliber-Eröffnungsschießen bei den Elstorfer Schützen

    Elstorf. Die Elstorfer Schützen starten am Freitag, 13. April, mit der Klein-kalibersaison.

    Um 18 Uhr beginnt im Schützenhaus Elstorf das Eröffnungsschießen. Da es wieder tolle Orden, Auszeichnungen und Preise gibt, werden viele Teilnehmer erwartet.

    Die Elstorfer schießen das letzte Mal „old school“, denn nach der Erneuerung der Luftgewehr-Schießanlage im Februar dieses Jahres folgt noch in diesem Jahr ein neuer elektronischer Kleinkaliber-Schießstand.

  • Kleinkalibersaison im Schützenverein Neugraben-Scheideholz ist eröffnet - Gute Ergebnisse und glückliche Gewinner beim Anschießen

    Neugraben-Scheideholz. Wie jedes Jahr trafen sich wieder Jung und Alt im Schützenverein Neugraben-Scheideholz zum ebenso beliebten wie traditionellen Anschießen 
    im Schützenheim. Auch Freunde des Vereins ohne Mitgliedsausweis hatten wieder Gelegenheit, mit dem Kleinkaliber- und Luftgewehr auf verschiedenen Preis- und Glücksscheiben zu zielen und tolle Preise zu gewinnen. Anschließend konnte dann noch jeder sein Glück beim Mettwurstroulette versuchen. Für das leibliche Wohl gab es
    Kaffee, Kuchen und Gebäck.

    Unter den Sportschützen wurde der Basner-Wanderpokal ausgeschlossen. Der beste Schütze aus je 10 Schuss Auflage mit dem Kleinkaliber- und dem Luftgewehr durfte den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen. Mit je 195 Ringen standen Jens Gewecke und Frank Schwarz an erster Stelle. Ein zusätzlicher Schuss brachte die Entscheidung - und Frank Schwarz darf den Pokal nun für ein Jahr behalten. Für die Preiswertung wurde das Ergebnis mit der Gesamtzahl aus 6 Würfeln multipliziert. Glücklicher Gewinner war hier Florian Hailer. Jens Gewecke gewann auf der Kleinkaliber-Preisscheibe mit dem besten Einzelschuss einen Phoenix-Center-Gutschein im Wert von 50 Euro.

    Den Wettbewerb um die Jugendpreisscheibe gewann Natalie Klinge mit 20 Schuss Luftgewehr Auflage vor Tjorge Siemen. Mit dem Lichtpunktgewehr schoss Frederik Bernard die meisten Ringe und durfte sich den ersten Preis aussuchen.

    Zum Schluss bedankte sich der Vorstand beim Festausschuss und bei Schießmeister Andreas Bernard (Jubiläumskönig 2018/19) für die sehr gute Organisation des Anschießens.

    Jeden Mittwoch treffen sich die Aktiven aus Neugraben und Scheideholz um 19 Uhr zum Schießen und auch zum Klönen. Für die Jungschützen ist der Luftgewehrstand jeden Montag und Mittwoch ab 18 Uhr geöffnet. Interessierte können sich auf der Vereins-Internetseite informieren: www.svneugraben-scheideholz.de 

  • Königsball des Schützenvereins Hausbruch war wieder ein stimmungsvolles und festliches Ballereignis

    Hausbruch. Im festlich mit grün-weißen Luftballons geschmücktem Festsaal im Landhaus Jägerhof fand traditionell der Königsball des Schützenvereins Hausbruch statt. Der Ball wurde zu Ehren seiner Majestät Hartmut Rust bei guter Stimmung mit zahlreichen Gästen gefeiert. Jede Ballbesucherin bekam am Saaleingang eine Süßigkeit als Gastgeschenk des Königs überreicht. Um 20 Uhr marschierte König Hartmut Rust mit seinem Gefolge, Nicola Elkereit, den Adjutanten Folker Heinecke mit Alette Ngujen und Daniel Posyniak mit Ehefrau Melanie unter dem Beifall der Gäste in den Saal ein.

    Nach der Begrüßung des Königs und der Gäste durch den Ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Ahlt wurde das Tanzvergnügen durch einen Wiener Walzer als Ehrentanz eröffnet. Die „Andy Falke Band“ sorgte für flotte Tanzmusik bei diesem schwungvollen Ballambiente. Der Ball dauerte bis 2 Uhr morgens, woran überraschend auch die vielen jüngeren Teilnehmer ihr Vergnügen hatten.

    Außerdem erfreute eine Tombola, durch den Festausschuss neu organisiert, mit Reisegutscheinen im Wert von 600, 400 und 200 Euro, die Besucher. Der Wirt des Landhauses Jägerhof, Thomas Soltau, packte als Preise noch drei hochwertige Gutscheine für einen Restaurant-Besuch obendrauf. Gut gelaunt genossen auch die Gäste-Abordnungen der Nachbarvereine Altstadt mit König Hartmann Fette, aus Moorburg mit König Ulf Schröder und aus Neugraben-Scheideholz mit König Andre Siebert den Abend.

    Der Hausbrucher Königsball fand mit einem stimmungsvollen Lagerfeuer im Saal seinen Ausklang. Anschließend waren noch viele Gäste auf Einladung des Königs Hartmut Rust beim Spiegeleieressen im Landhaus Jägerhof dabei. König Hartmut Rust, 64 Jahre alt, Malermeister im Ruhestand, Vater von zwei erwachsenen Kindern, wohnt in Hausbruch. Sein großes Hobby ist der Schützenverein. Ganz wichtig ist ihm die Instandhaltung des Sportzentrums wo er sein handwerkliches Geschick immer wieder beweist. Er gehört dem Verein seit 19 Jahren an. Er wurde in Hausbruch schon dreimal König (2010, 2015 und 2017), sowie Vizekönig, König der Könige, Kreiskönig (2010) und Süderelbe-König.

  • Königsball des Schützenvereins Hausbruch wieder ein sehr festliches Ballereignis

    Hausbruch. Im wieder einmal mit hunderten grün-weißer Luftballons festlich geschmücktem Festsaal des Landhauses Jägerhof am Ehestorfer Heuweg in Hausbruch hatten Majestät und Vorstand des Schützenvereins Hausbruch zum Königsball eingeladen. Der Ball wurde zu Ehren seiner Majestät Hartmut Rust bei guter Stimmung, die bis zum Schluss anhielt, mit zahlreichen Gästen gefeiert.

    Das Damenquartett           von links: Eva Fischer, Damenkönigin Marie Schäfer, Kira Schröder und Anouschka Ahlt. | Foto: ein
    Das Damenquartett von links: Eva Fischer, Damenkönigin Marie Schäfer, Kira Schröder und Anouschka Ahlt. | Foto: ein

    Pünktlich um 20 Uhr marschierte der König mit seiner Königin Didi Jacobs und seinem Gefolge, den Adjutanten Axel Mojen, Timo Peters, Daniel Posyniak mit Ehefrau Melani unter dem Beifall der Gäste in den Saal ein. Nach kurzer Begrüßung des Königs und der Gäste durch den Ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Ahlt eröffnete König Hartmut und seine Begleitung Didi Jacobs mit einem Ehrentanz das Tanzvergnügen.

    Eine flotte Tanzmusik für die festlich gekleideten Gäste spielte die „Andy Falke Band“ und sorgte damit für ein schwunghaftes Ballambiente bis nach Mitternacht. Außerdem erfreute eine reichhaltige Tombola, durch den Hausbrucher Festausschuss erstklassig organisiert, so manchen Besucher.

    Damenkönigin Marie Schäfer. | Foto: ein
    Damenkönigin Marie Schäfer. | Foto: ein

    Gut gelaunt genossen auch die Gäste-Abordnungen der Nachbarvereine von Altstadt mit König Raimond Krich, aus Moorburg mit König Benno Struss und vom Schützenverein Neugraben-Scheideholz mit König Frank Schwarz den Ballabend. Mit besonders herzlichem Applaus wurde auch die erst 23 Jahre junge Hausbrucher Damenkönigin Marie Schäfer begrüßt.

    Der Königsball fand mit einem stimmungsvollen Lagerfeuer im Landhaus-Saal seinen Ausklang. Anschließend waren noch viele Gäste beim Spiegeleier-Essen dabei, zu dem König Hartmut Rust eingeladen hatte. Anschließend wurde noch kräftig in der Gaststätte des Landhauses Jägerhof weiter gefeiert bis in den frühen Morgen, bevor die letzten Ballgäste den Weg nach Hause fanden.

    König Hartmut Rust, 62 Jahre alt, Vater von zwei erwachsenen Kindern, ehemaliger Malermeister, wohnt in Hausbruch. Sein großes Hobby ist der Schützenverein: Beim Sportschießen und feiern, aber ganz wichtig ist ihm die Instandhaltung des Sportzentrums. Da hilft natürlich sein großes handwerkliches Geschick.
    Er gehört dem Verein schon seit 17 Jahren an. Er war in Hausbruch schon zweimal König (2010 und 2015), sowie Vizekönig, König der Könige und Kreiskönig (2010). Zum dritten Mal schon genoss er den Königsball zu seinen Ehren.

  • Königsball in Ohlendorf: Leckeres Drei-Gänge-Menü vor dem Tanzvergnügen

    Ohlendorf. Andreas Köhlerder Grillmeister“ lud zum vergangenen Samstag zu seinem Königsball nach Ohlendorf ein. Rund 150 Gäste aus allen Teilen Seevetals waren erschienen, um mit dem amtierenden König ein tolles Fest zu feiern. Traditionell zauberte das Gasthaus Sander aus Eyendorf ein reichhaltiges und leckeres Drei-Gänge-Menü. Da "Grillmeister Köhler" ein Faible fürs Grillen hat, wurde das Schützenhaus dementsprechend dekoriert.

    Nach dem leckeren Buffet und der amüsanten Ansprache des Ersten Vorsitzenden Jens Dreesmann, eröffnete Andreas Köhler mit seiner Königin Elke den Ball. Die Livemusik und Cover-Band „Das Dream Team“ (Joana Toader und Jens Dreesmann) sorgte den ganzen Abend über und bis in die frühen Morgenstunden für eine super gute Stimmung und Tanzmusik. Großer Jubel brach aus, als der Erste Vorsitzende zur Überraschung aller auf die Bühne ging und für den König ein Rock-Medley sang.

    Als gegen 3 Uhr morgens die letzten Gäste das Schützenhaus in Ohlendorf verließen, ging eine gelungene Veranstaltung zu Ende, die dem „Grillmeister“ alle Ehre gemacht hatte.

  • Königsessen der Schützengilde bildet den Auftakt zum 491. Harburger Vogelschießen

    Harburg. Kurz vor ihrem 500. Jubiläum erlebt die Harburger Schützengilde von 1528 eine doch große Umwälzung. Am Königsessen, das am Freitag zu Ehren von Gildekönig Jörg Geffke im Privathotel Lindtner in Heimfeld abgehalten wurde, nahm zum 2019 05 25 gilde1ersten Mal in der Geschichte dieses Essens eine Frau teil. Bisher eine reine Männerdomäne, sah sich die Schützengilde ja nun seit einigen Monaten Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Harburgs neuer „Bürgermeisterin“ gegenüber. Vielerorts war man gespannt, wie die Gilde darauf reagiert. Das Ergebnis: Natürlich nahm Sophie Fredenhagen am Königsessen teil – und in Gesprächen und den Gesichtern der Gildeschützen und ihrer Gäste war deutlich zu sehen, dass das auch gut so war und die erste Frau in der Geschichte in die Runde aufgenommen wurde. Und ihr hat der Abend auch gefallen. „Es war ein schöner Abend in lockerer Atmosphäre und in sehr netter Gesellschaft. Das Essen war wie immer im Lindtner hervorragend. Es waren interessante Gäste und sehr gute Unterhaltung“, so die Bezirksamtsleiterin. „Ich habe mich sehr wohl gefühlt!“

    Das älteste erhaltene bürgerliche Königsschild von 1530

    Ein besonderes Schmankerl hatte wieder einmal Prof. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg, dabei: Ein Königsschild von 1530, also zwei Jahre nach der Gründung der Gilde und wahrscheinlich das älteste existierende eines bürgerlichen König.2019 05 25 gilde2 Hier sind Hufeisen und Anker am Gildevogel befestigt. Ja – wer es nicht glaubt: Es ist tatsächlich der Vogelschießen-Vogel. Denn trotz der heutigen Darstellungsweise ist dies nicht, wie viele glauben, ein Adler. Sondern ein Papagei, ein exotischer Vogel. Und 1528 saß tatsächlich ein bunter Papagei auf einer Stange und wartete darauf, von Herzog Otto I herabgeschossen zu werden, der dann auch der erste Gildekönig wurde.

    Das Königsschild, gefertigt von einem Harburger Goldschmied, ist wohl auch das einzige bürgerliche aus dieser Zeit, denn für den 30-jährigen Krieg musste Harburg befestigt werden – und das kostete Geld. So gab die Schützengilde ihre silbernen – bürgerlichen – Schilde hin für die Stadtbefestigung. 200 Mark habe es dafür gegeben – so viel wie etwas 2000 Schweine, 100 Ochsen oder 2019 05 25 gilde350 Pferde damals gekostet hatten. Eine schöne Stange Geld also. Weiss kündigte an, von jetzt an zu jedem Königsessen eine solche Kostbarkeit mitbringen zu wollen, um die Gilde an das nahende 500. Jubiläum zu erinnern und vorzubereiten. Was also im nächsten Jahr zu sehen sein wird bleibt spannend, denn die alten Schätze der Gilde sind dem Stadtmuseum als Leihgabe übergeben worden.

    Kaffeekränzchen am Nachmittag

    Schon vorher am Nachmittag trafen sich traditionsgemäß die Damen der Deputation zum Kaffeekränzchen bei der Königin Birgit Wöckener, Lebensgefährtin von Gildekönig Jörg Geffke im beschaulichen Eißendorf. Gekommen 2019 05 25 gilde4waren Nicole Mönke, Viktoria Ehlers, Angelika Harms, Angela Bockelmann, Nicole Maack, Anne Volkland, Marianne Blohm und Marita Kirste. Dieser Runde musste der Gildekönig auch als allerersten sein Königsschild präsentieren, das mit bewundernder Zustimmung Anklang fand. Danach ging es an die leckeren Kuchen und zum Abend hin wurde mit Leckereien aus Wöckeners niedersächsischer Heimat Bad Salzdetfurth gegrillt.

  • Königsessen der Schützengilde mit Überraschungen

    Heimfeld/Marmstorf. Es war ein in vieler Sicht bemerkenswertes Königsessen, das die Harburger Schützengilde in diesem Jahr im Privathotel Lindtner in Heimfeld abhielt. Traditionell trafen sich dort kurz vor dem Vogelschießen die Deputation der Gilde und der amtierende Schützenkönig am Freitag mit geladenen Gästen, um einen geselligen und kulinarischen Abend zu verleben. In diesem Jahr war der Abend zu Ehren von Sven Kleinschmidt. Sein Königsjahr, in dem er die Gilde auf vielen Veranstaltungen repräsentiert hat, neigt sich nun langsam dem Ende entgegen.

    Gilde-Geschichte live: Das erste Königsschild von Gründer Herzog Otto I höchstpersönlich

    2018 05 26 gilde1Sein Königsessen wird aber wohl noch für viele Jahre im Gedächtnis der Anwesenden bleiben. Denn Prof. Dr. Rainer-Maria Weiß, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg und vor allem des Harburger Stadtmuseums/Helms-Museum, war mit einem ganz besonderen Schatz ins Lindtner gekommen: Dem ersten Königsschild der Schützengilde. 1528, im Jahr der Gründung durch Herzog Otto I zu Lüneburg/Braunschweig gegründet, hatte die erste Königswürde Herzog Otto selbst inne. Das fast 500 Jahre alte Schild ist sozusagen so etwas wie eine Gründungsreliquie, ein Gründungsdokument, der Harburger Schützengilde von 1528, die im Helms-Museum verwahrt wird.

    Zwei TUHH-Präsidenten auf einmal

    2018 05 26 gilde2Und noch eine weitere Besonderheit konnte das diesjährige Königsessen vorweisen. Denn zum ersten Mal waren sowohl ein amtierender Präsident der Technischen Universität Hamburg-Harburg, Prof. Dr. Hendrik "Ed" Brinksma, als auch sein Vorgänger, Prof. Dr. Garabed Antranikian, anwesend.

    Jochen Wienand ist der älteste „Königsesser“

    2018 05 26 gilde3„Dienstältester“ Teilnehmer am Königsessen ist übrigens kein Gildeschütze. Denn die meisten Teilnahmen an diesem Event hat wohl Jochen Wienand vorzuweisen. 25 Mal war der langjährige Vorsitzende des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden an dem Event mit dabei. Und bei seinen 25 Teilnahmen hat Wienand dann auch oft die Dankesrede der „Schwarzen“ (also der „Zivilisten“ im schwarzen Smoking) an die „Grünen“ (die Schützen in ihrem grünen Smoking) gehalten, mit der sich die Gäste traditionell im Anschluss an das Essen für die Einladung bedanken.

    Kaffeekränzchen der „Depu-Damen“

    2018 05 26 gilde4Schon am Nachmittag hatte Kleinschmidts Lebensgefährtin Angela Bockelmann die Frauen der Deputierten der Gilde zum bis in den späten Abend hinein verlängerten Kaffeekränzchen geladen. Ihnen wurde auch als erste das Königsschild von Sven Kleinschmidt präsentiert, das bald die Königskette der Gilde zieren wird. Auf ihm sind symbolhaft die Dinge zu sehen, die Kleinschmidts Leben geprägt haben: Sein Haus, sein Beruf als Sargträger, sein Heimatschützenverein Marmstorf, sein Schießclub Scharnhorst und seine sportliche Liebe, der HSV. Das schmucke Schild fand dann auch die Zustimmung der Anwesenden und nun steht der Anbringung an der Königskette nichts mehr im Wege.

    Und auch hier gab es ein Novum. Denn zum ersten Mal gab es für die Damen eine Service-Kraft für den Abend: Johannes „Jojo“ Tapken, ein guter Freund von Sven Kleinschmidt und wie dieser im Schießclub Scharnhorst, bediente in schmucker Schürze die lustige Runde.

  • Kreiskönigsball in Tostedt: Proklamation der neuen Majestäten

    Tostedt. Der Kreiskönigsball des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch jeweils im Oktober in Tostedt gehört Jahr für Jahr zu den glanzvollsten Festen im Landkreis Harburg. Auch im vergangenen Jahr war es wieder einmal ein Ball der Superlative. Rund 50 Vereine hatten fast 1.800 Teilnehmer nach Tostedt entsandt. Die sorgten für Jubel, Trubel und heitere Stimmung von Beginn an. Jetzt ist es wieder soweit: Am Sonnabend, 14. Oktober, ab 19 Uhr findet der Ball zu Ehren von Kreiskönig Stefan Dreßler vom Schützenverein Heidenau und von Kreiskönigin Gabriele Jehnert vom Schützenverein Brackel im Festsaal des Schützenhauses und in einem riesigen Festzelt gleich nebenan statt.

    Die Königspolonaise wurde im vergangenen Jahr von Adolf Wübbe vom Schützenverein Glüsingen mit den beiden Kreisstandarten angeführt. Es folgten die beiden scheidenden Vorjahres-Kreismajestäten Ingrid Indorf vom SV Heidenau und Peter Henk vom KKS Tell Buchholz sowie der Vereinsmajestäten mit ihren Partnerinnen/Partnern und die Damenköniginnen/-besten. Unter dem großen Jubel ihrer Vereinskameraden wurden die Könige namentlich vom Vizepräsidenten des Schützenverbandes Nordheide und Elbmarsch, Volker Höper aus Heidenau, vorgestellt.

    Auch in diesem Jahr leitet die Königspolonaise die Proklamation der neuen Kreismajestäten und Nachfolger von Stefan Dreßler und von Gabriele Jehnert ein. Die erfolgreichen und treffsicheren Aktiven wurden bereits vor Wochen ermittelt. Die Ergebnisse werden traditionell aber erst beim Kreiskönigsball bekanntgegeben. Die Proklamation nehmen Kreispräsident Reinhard Pape vom SV Moor und sein Vize Volker Höper vor. Nach dem offiziellen Teil spielt die Band "Joy" zum Tanz für alle. DJ Brosda will im Festzelt für ausgelassene Stimmung sorgen. Nach dem Ehrentanz der scheidenden und neu proklamierten Kreismajestäten soll bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert werden.

  • Kreiskönigsball in Tostedt: Rosengarten-Aktive räumten kräftig ab

    Tostedt. Jens Ebeling, Präsident des Schützenvereins Eckel, und Katrin Dekker-Renck aus Vahrendorf strahlten während der Proklamation beim mit Spannung erwarteten Kreiskönigsball in Tostedt um die Wette. Die beiden ehrgeizigen Aktiven der Schützenvereine aus Rosengarten wurden unter dem Jubel ihrer Vereinskameraden und anderen Aktiven im Tostedter Schützenhaus von Kreispräsident Volker Höper aus Heidenau zu den neuen Majestäten des Kreisverbands Nordheide & Elbmarsch proklamiert.

    Jens Ebeling aus Eckel war schon als Jugendlicher Jungschütze, machte dann eine Schützenpause und ist längst wieder aktiv - seit dem Jahr 2001. Jetzt führt der 58-Jährige seinen Vereins als Präsident. Seine Lebenspartnerin ist Ute Garbers, die im SV Brackel ebenfalls als Schützin aktiv ist. Jens Ebeling ist inzwischen Pensionär. Seine Hobbys außer Schießen sind Motorrad fahren und das Leben genießen. Die Plätze 2 und 3 belegten Stephan Sojka vom SV Fleestedt und Frank Lemmermann vom SV Holvede.

    Die neue Kreiskönigin Katrin Dekker-Renck vom Schützenverein Vahrendorf ist erst seit dem vergangenen Jahr aktive Schützin. Die 36-jährige Hauptangestellte im Landesbetrieb Verkehr in Hamburg ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Ihre Hobbys sind der Schützenverein und die Familie. Katrin Dekker-Renck hat nun drei Königinnentitel inne: Sie ist Damenkönigin im SV Vahrendorf, Rosengarten-Königin und nun auch Kreiskönigin des Schützenverbands Nordheide & Elbmarsch. Über die Plätze 2 und 3 freuten sich Larissa Brockmann vom SV Helmstorf und Helga Koch vom SV Tangendorf.

    Es war wieder einmal ein toller Ball, mit einer Wahnsinnsstimmung sowohl im Schützenhaus als auch im riesigen Festzelt nebenan. Die Band „Machmallauda“ und DJ Sönke haben das Zelt und den Saal echt gerockt. Rund 2000 Personen waren der Einladung des Kreisverbands Nordheide und Elbmarsch gefolgt und hatten sich auf den Weg nach Tostedt gemacht - und bereuten das nicht.

    Außer den Majestäten und Vizekönigen aus den Vereinen begrüßte Kreispräsident Volker Höper als Ehrengäste Eckard Ludwig vom Kreissportbund Harburg, Hans-Heinrich Höper, Bürgermeister der Samtgemeinde Jesteburg, Robert Isernhagen, Bürgermeister der Samtgemeinde Stelle, Anette Randt, stellvertretende Landrätin aus Heidenau und der Samtgemeinde Tostedt, Jan Hendrik Röhse, Bürgermeister der Stadt Buchholz, Heiner Schönecke aus Fliegenmoor, Mitglied des Landtags, Manfred Seevers, Präsident des Schützenkreises Sachsenwald und Lars Bathke aus Ohlendorf, den Präsidenten des Schützen-Landesverbands Hamburg, seinen Stellvertreter Heinz-Heinrich Thömen vom SV Fischbek und Martina Wiechers aus Neuenfelde, die Präsidentin des Kreisverbands Harburg-Stadt..

    Eine Premiere feierten in diesem Jahr die Spielmannszüge der Schützenvereine Heidenau und Tostedt. Sie sorgten im gemeinsamen Spiel für die musikalische Begleitung beim Einmarsch der Majestäten und bei der Proklamation und erhielten dafür viel Beifall.

  • Landeskönige kommen aus Ramelsloh und Neu Wulmstorf

    Bahrenfeld. Riesenfreude bei den Schützen in Ramelsloh und Neu Wulmstorf: Oliver Jantzen und Nicole Matenia sind am Sonnabend im Großen Festzelt von "Kuppel Hamburg" an der Trabrennbahn in Bahrenfeld zu den neuen Landeskönigen des Schützenverbands Hamburg und Umgegend proklamiert worden. Die nächsten Plätze bei den Schützen belegten Frank Böckmann vom Schützenverein Fleestedt und Christine Guthus von der Schützengilde zu Königsberg sowie bei den Damen Nicole Werth vom Heimfelder Schützenverein und Petra Bruhn von der Wandsbeker Schützengilde. Die Proklamation nahm Hamburgs Schützenpräsident Lars Bathke gemeinsam mit der Landes-Damenleiterin Irmgard Lenge und Landessportleiter Kurt Narten aus Eißendorf im Beisein des neuen Präsidenten des Deutschen Schützenbunds, Hans-Heinrich von Schönfels, und weiteren 64 Ehrengästen vor.

    Landesdamenkönigin 2017/2018 Nicole Matenia. | Foto: ein
    Landesdamenkönigin 2017/2018 Nicole Matenia. | Foto: ein
    Mehr als 1400 Ballgäste waren der Einladung des Schützenverbands Hamburg und Umgegend in die drei Festzelte an der Luruper Chaussee gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Landesverbands, Lars Bathke, folgte die Verabschiedung der scheidenden Landesmajestäten Petra Bruhn von der Wandsbeker Schützengilde und Heiko Ritscher (Schützenverein zu Moorburg), die Proklamation der Landeskönigin und des Landeskönigs 2017/2018 und die namentliche Vorstellung der Majestäten aus den vier Hamburger Kreisverbänden sowie der Metropolregion und die Überreichung der goldenen Erinnerungsmedaillen. Es schloss sich die Balleröffnung durch die neuen Landeskönige sowie der Kreis- und Vereinskönige mit einem Ehrentanz an. Im größten Zelt, dem Dome, spielte die Band "Fifty Fifty", in der Kuppel sorgte ein DJ für Disco-Fieber. Anschließend genossen die Ballgäste die festliche Stimmung und viele von ihnen blieben bis zum Ballende um 2 Uhr und sogar noch darüber hinaus.

    Oliver Jantzen geht als einer der jüngsten Majestäten in die Geschichte der Hamburger Landeskönige ein. Als er im Sommer in Ramelsloh als König Nachfolger von Stefan Rose wurde, war er erst 27 Jahre alt. Sein Heimatverein proklamierte ihn als Oliver "das Blaubein". Der jetzt 28-Jährige erzielte beim Landeskönigsschießen in Maschen einen sensationell guten Teiler von 15,0. Zu den ersten Gratulanten bei der Proklamation gehörte seine Lebensgefährtin Vanessa Lübberstedt. Im Schützenverein Ramelsloh gehört der selbstständige Maschinenbau-Fachmann auch dem Festausschuss an. Außerdem ist Jantzen Vorstandsmitglied im Faslamsclub Ramelsloh und förderndes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatorts. Seine weiteren Hobbys sind Konzertbesuche und die Bundesliga-Kicker des HSV anfeuern. Er freut sich jetzt auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt und letzte Partie in diesem Jahr gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag.

    Dass Nicole Matenia vom Schützenverein Neu Wulmstorf den Titel der Hamburger Landeskönigin errungen hat, überraschte eher nicht. Die neue Titelträgerin ist eine der erfolgreichsten Sportschützinnen, die schon an den Deutschen Meisterschaften in München teilgenommen hat. Die 49-jährige Versicherungskauffrau, die mit Ehemann Peter Wolkenhauer verheiratet ist, schaffte beim Damen-Wettbewerb in Wandsbek ebenfalls einen Traumteiler - 19,0. Dem Schützenverein Neu Wulmstorf gehört Nicole Matenia bereits seit 1982 an und hat dort schon viele Male auf dem Siegerpodest gestanden. Weitere Hobbys der neuen Landeskönigin und Mutter von zwei Kindern (Jan, 19, und Jule, 16) sind Walken, Yoga und Schwimmen.

  • Landeskönigsball findet erstmals im Privathotel Lindtner in Heimfeld statt

    Heimfeld. Diese Nachricht hat selbst gestandene Schützen überrascht: Der Landeskönigsball 2018 findet erst im Jahr 2019, genau am Sonnabend, 19. Januar, im Privathotel Lindtner in der Heimfelder Straße 123 in Harburg statt. Urspünglich war geplant, dass der Landeskönigsball am Sonnabend, 8. Dezember - wie im vergangenen Jahr - im Großen Festzelt von "Kuppel Hamburg" an der Trabrennbahn in Bahrenfeld stattfinden sollte.

    Jetzt fiel die Entscheidung des Schützenverbands Hamburg mit Präsident Lars Bathke aus Ohlendorf an der Spitze und den beiden Vizepräsidenten Heinz-Heinrich Thömen aus Fischbek und Dr. Eckard Mißfeld von der Harburger Schützengilde zugunsten des Harburger Traditionshotels Lindtner, in dem außer den Gilde-Schützen auch die Heimfelder Schützen bereits seit vielen Jahrzehnten ihre Königsbälle feiern.

    Hotel-Chefn Heida Lindtner freute sich über die Entscheidung der Landesverbands-Verantwortlichen, den traditionsreichen Ball, die viele Jahrzehnte lang im Hamburger CCH stattfand, jetzt in Heimfeld zu feiern. Zu diesem werden bis 800 Gäste erwartet - aus Harburg Stadt und Land sowie aus den Kreisverbänden Hamburg und Sachsenwald. Sie versprach gleichzeitig, sich an der Suche nach Sponsoren für die festliche Veranstaltung zu beteiligen.

    Oliver Jantzen, hier mit Nicole Matenia, ist einer der jüngsten Majestäten in die Geschichte der Hamburger Landeskönige. | Foto: ein
    Oliver Jantzen, hier mit Landeskönigin Nicole Matenia, ist einer der jüngsten Majestäten in die Geschichte der Hamburger Landeskönige. | Foto: ein

    Dass es keine Wiederholung des Balls in den Räumen im Großen Festzelt von "Kuppel Hamburg" an der Trabrennbahn in Bahrenfeld gibt, liegt auch daran, dass es während und vor allem gegen Ende der eigentlich festlichen Veranstaltung im Dezember vergangenen Jahres einige unerfreuliche Vorfälle gab. So sollen einige Ballbesucher nach dem Ende des Balls oder beim Verlassen der Veranstaltung versucht haben, Blumengestecke und sogar Inventar des Inhabers von "Kuppel Hamburg" mitzunehmen. Das wurde vom Sicherheitspersonal aber zum großen Teil verhindert.

    Diese Vorfälle haben dazu beigetragen, dass die Hamburger Schützen ihren Ball 2018 im Januar 2019 nicht abermals in Bahrenfeld, sondern in Heimfeld feiern. Das wurde inzwischen vor allem von den Aktiven aus Harburg Stadt und Land begrüßt - und das nicht nur wegen der kürzeren An- und Abreise. Rückblick: Im Dezember vergangenen Jahres waren Oliver Jantzen und Nicole Matenia vor mehr als 1400 Gästen beim Landeskönigsball in Bahrenfeld feierlich proklamiert worden. Die nächsten Plätze bei den Schützen belegten Frank Böckmann vom Schützenverein Fleestedt und Christine Guthus von der Schützengilde zu Königsberg sowie bei den Damen Nicole Werth vom Heimfelder Schützenverein und Petra Bruhn von der Wandsbeker Schützengilde.

    Die Proklamation nahm Hamburgs Schützenpräsident Lars Bathke aus Ohlendorf gemeinsam mit der Landes-Damenleiterin Irmgard Lenge aus Klecken und Landessportleiter Kurt Narten aus Eißendorf im Beisein des neuen Präsidenten des Deutschen Schützenbunds, Hans-Heinrich von Schönfels, und weiteren 64 Ehrengästen vor. Die mehr als 1400 Ballgäste waren der Einladung des Schützenverbands in die drei Festzelte an der Luruper Chaussee gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Landesverbands, Lars Bathke, folgte die Verabschiedung der scheidenden Landesmajestäten Petra Bruhn von der Wandsbeker Schützengilde und Heiko Ritscher (Schützenverein zu Moorburg), die Proklamation der Landeskönigin und des Landeskönigs 2017/2018 und die namentliche Vorstellung der Majestäten aus den vier Hamburger Kreisverbänden sowie der Metropolregion und die Überreichung der goldenen Erinnerungsmedaillen.

    Es schloss sich die Balleröffnung durch die neuen Landeskönige sowie der Kreis- und Vereinskönige mit einem Ehrentanz an. Im größten Zelt, dem Dome, spielte die Band "Fifty Fifty", in der Kuppel sorgte ein DJ für Disco-Fieber. Anschließend genossen die Ballgäste die festliche Stimmung und viele von ihnen blieben bis zum Ballende um 2 Uhr und sogar noch darüber hinaus.

    Oliver Jantzen geht als einer der jüngsten Majestäten in die Geschichte der Hamburger Landeskönige ein. Als er im Sommer in Ramelsloh als König Nachfolger von Stefan Rose wurde, war er erst 27 Jahre alt. Sein Heimatverein proklamierte ihn als Oliver "das Blaubein". Der jetzt 28-Jährige erzielte beim Landeskönigsschießen in Maschen einen sensationell guten Teiler von 15,0.

    Dass Nicole Matenia vom Schützenverein Neu Wulmstorf den Titel der Hamburger Landeskönigin errungen hat, überraschte eher nicht. Die neue Titelträgerin ist eine der erfolgreichsten Sportschützinnen, die schon an den Deutschen Meisterschaften in München teilgenommen hat. Die 49-jährige Versicherungskauffrau, die mit Ehemann Peter Wolkenhauer verheiratet ist, schaffte beim Damen-Wettbewerb in Wandsbek ebenfalls einen Traumteiler - 19,0.

  • Lars Bathke ist neuer Erster Vizepräsident im Deutschen Schützen-Bund

    Ohlendorf. Lars Bathke aus Ohlendorf, seit rund einem Jahrzehnt Präsident des Schützenverbands Hamburg, ist in Frankfurt am Main, während der Delegiertenversammlung des Deutschen Schützenbundes (DSB) im Rahmen des 60. Deutschen Schützentags, zum neuen Ersten Vizepräsidenten gewählt worden. Große Spannung herrschte im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens, als die Stimmenauszählung zur Wahl des neuen Präsidenten des DSB begann. 528 Delegierte aus den 20 Landesverbänden des DSB hatten die Wahl zwischen Jürgen Sostmeier (2. Landesschützenmeister des BSSB) und Hans-Heinrich von Schönfels (Präsident des Hessischen Schützenverbands).

    Das Präsidium des Deutschen Schützenbunds ist die oberste operative Instanz des Verbands. Es besteht aus zehn Mitgliedern, denen der Präsident vorsteht. Als Vertreter steht ihm der 1. Vizepräsident zur Seite. Acht Vizepräsidenten mit den ihnen nach der Satzung des DSB zugewiesenen Aufgabenbereichen haben Sitz und Stimme in diesem Gremium. Neuer Präsident des Deutschen Schützenbundes ist Hans-Heinrich von Schönfels (Hessen). Er löste den Niedersachsen Heinz-Helmut Fischer, der nicht mehr zur Wahl antrat, ab. Von Schönfels gewann die Wahl mit 28 Stimmen mehr gegenüber dem zweiten Kandidaten, den der Bayerische Sportschützenbund mit den Zweiten Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier ins Rennen geschickt hatte. Sostmeier bekam nur 250 Delegierten-Stimmen und erreichte somit sein Ziel nicht.

    Nach der Präsidentenwahl stand die Neuwahl der übrigen Präsidiumsmitglieder auf dem Programm und die 528 Delegierten entschieden sich bei der Wahl des 1. Vizepräsidenten für Lars Bathke vom Schützenverband Hamburg und Umgegend. Bei dieser Wahl setzte sich der Norden gegen den Süden durch. Erst in einer Stichwahl ging Bathke gegen Kink vom Bayerischen Schützenbund als Gewinner hervor. Gerhard Furnier wurde in seinem Amt als Vizepräsident Sport bestätigt, ebenso wie Gerd Hamm als Vizepräsident Finanzen.

    Zuvor wurde von den Delegierten der Vollversammlung einer Satzungsänderung zugestimmt, der zufolge ein weiterer Vizepräsident das Präsidium des DSB vervollständigen soll. Wolfgang Kink wurde einstimmig zum Vizepräsidenten Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Eine Vizepräsidentin kommt ebenfalls aus dem Norden. Susanne Mittag wurde mit großer Mehrheit von 378 Stimmen zur neuen Vizepräsidentin Bildung gewählt. Mittag kommt aus Delmenhorst und ist SPD-Bundestagsabgeordnete.

    Lars Bathke löste Günter Schröder aus Klecken als Präsident des Landesschützenverbands Hamburg und Umgegend ab. Der 47-jährige selbstständige Versicherungskaufmann ist gebürtiger Bergedorfer. 1984 trat er der Vierländer Schützengesellschaft bei. Der HSV-Fan mit Leib und Seele gehört außerdem der Schützenkameradschaft Ohlendorf, dem Schützenverein Ramelsloh und in Bayern der 1. Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft Kötzting an. Bevor er das Amt des obersten Hamburger Schützen übernahm, fungierte er bereits als Vorstandsmitglied in der Vierländer Schützengesellschaft und acht Jahre lang als Jugendleiter des Kreisverbands Sachsenwald.

    Lars Bathke ist seit dem Jahr 2003 verheiratet mit Nicole Bathke und Vater des sechsjährigen Justus. Er pflegt nach wie vor einen guten Draht zu seinem Vorgänger Günter Schröder. Auf seine neue Aufgabe als Erster Vizepräsident des Deutschen Schützen-Bunds freut er sich, obwohl er weiß, dass dieses Engagement seine ohnehin knapp bemessene Freizeit noch weiter einschränken wird. Der jährliche Hamburger Landeskönigsball am zweiten Dezember-Wochenende, der wegen der Umbauarbeiten erstmals nicht im CCH stattfinden kann, wird übrigens im Veranstaltungszentrum Trabrennbahn Bahrenfeld, Luruper Chaussee 30, durchgeführt.

  • Lasergestützte Zielerfassung: Schützengilde weiht neuen Schießstand ein

    Harburg. Diesen Tag hatte sich die Harburger Schützengilde von 1528 wohl auch etwas anders vorgestellt, als vor rund einem 2020 10 03 gilde1Jahr die Arbeiten am neuen Schießstand der Gilde in ihrem Gildehaus auf dem Schwarzenberg begannen. Feierlicher und mit mehr Schützen und Gästen hätte es wohl schon sein sollen. Aber Corona machte dem – wie so vielem – einen Strich durch die Rechnung.

    Trotzdem trafen sich die Gildeschützen am Samstagvormittag im kleinen Kreis, um coronakonform den neuen Schießstand einzuweihen und auch gleich den Bestmann in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber auszuschießen. Und das wurde der 23-jährige Fahnenjunker Meno Samuel.

    Der neue Schießstand kann sich sehen lassen. Wo noch vor einiger Zeit die Spuren der Zeit sichtbar auch an Wänden und Mobiliar zu sehen waren, es vielleicht auch ein bisschen dunkel war, ist der Raum nun frisch und hell gestrichen. An der Wand hängen auch drei Dartscheiben für die neu gegründete Dartabteilung der Gilde.

    Das Herz aber ist die hochmoderne elektronische Anlage des Schießstandes. Anstatt wie früher auf Scheiben, die dann mühselig an Seilwinden vom Ende des 2020 10 03 gilde2Schießstandes zum Schützen gezogen werden mussten, werden die Schüsse nun per Laser erfasst. Dazu ist jede Scheibe mit einem engen Lasergitter ausgestattet, wo ganz exakt gemessen werden kann, wo das Geschoss durch das Gitter fliegt und damit wo es auf der Scheibe einschlägt. Der Schütze am anderen Ende kann auf einem Monitor gleich sehen, wo sein Schuss getroffen hat und das Ergebnis wird auf einen zentralen Server übermittelt und dort zur Auswertung erfasst. Es gäbe sogar bei Wettkämpfen die Möglichkeit, auf großen Monitoren den aktuellen Stand anzeigen zu lassen.

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    Rund 100.000 Euro hat der Umbau gekostet. „Wir sind mit dem neuen Schießstand sehr modern aufgestellt und für die Zukunft gerüstet“, freut sich Ingo Mönke, 1. Patron der Harburger Schützengilde. Auch ist alles nach den neusten Sicherheitsstandards modernisiert worden. Und einen neuen „Bewohner“ hat der Schießstand auch. Einen Rasenmäher-Roboter, der fleißig seine Runden dreht und für allzeit freie Sicht auf die Scheiben sorgt. Nur ein Name fehlt dem kleinen Helfer noch.

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