Volker Höper aus Heidenau bleibt Präsident des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch
Jesteburg. Während der 67. Delegiertentagung des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch in der Schützenhalle Jesteburg ist Verbandspräsident Volker Höper vom Schützenverein einstimmig wiedergewählt worden, um auch in den nächsten vier Jahren die Geschicke des Verbands zu leiten. Ebenso einstimmig wurden Sabine Eddelbüttel als Schriftführerin und Eckhard Heinsen von der Schützenkameradschaft Ohlendorf als Sportleiter Langwaffe wiedergewählt. Als Kassenprüfer stellten sich Carsten Brockmann vom SV Fleestedt und Peter Heinsen (Ohlendorf) zur Verfügung. Auch ihre Wahl erfolgt einstimmig.
Als Gäste aus der Politik begrüßte Präsident Volker Höper die stellvertretende Landrätin Anette Randt aus Heidenau, den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Stelle, Claus Petersen, und die Ortsbürgermeisterin aus Tostedt, Nadja Weippert. Auch der Schützenverband Hamburg und Umgegend war durch Schatzmeister Peter Wiechers vertreten. Höper begrüßte auch die Kreispräsidentin des Schützenkreises Harburg-Stadt, Martina Wiechers aus Neuenfelde, die Vorsitzende des Schützenkreises Hamburg, Petra Bruhn, und den stellvertretenden Schatzmeister des Schützenkreises Sachsenwald, Heinrich Marbs.
Außer dem Kreiskönig Jens Ebeling vom SV Eckel wurden auch die zahlreichen Ehrenmitglieder des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch willkommen geheißen. Schon ein Dauergast bei der Delegiertentagung ist der Vorsitzende des Kreissportbunds, Uwe Bahnweg. In seinen Grußworten hob Bahnweg einmal mehr die Sportstättenförderung des Kreissportbunds an die Vereine hervor. Allein im vergangenen Jahr konnten viele Schützenvereine ihre Sportstätten mit Zuschüssen des Kreissportbunds sanieren und modernisieren. Er rief noch einmal dazu auf, diese Angebote des Kreissportbunds auch weiterhin rege zu nutzen.
In seinem Bericht hob der Präsident Volker Höper einmal mehr die Jugendförderung des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch hervor. Auch während der Corona-Pandemie wurden zahlreiche Jungschützen für ihre Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ausgezeichnet. Er dankte der Volksbank Lüneburger Heide und der Sparkasse Harburg-Buxtehude für ihr Engagement in der Jugendarbeit.
Die Anzahl der Vereine im Kreisverband ist nahezu konstant geblieben. Lediglich die Schützenvereine
Garlstorf/Gödenstorf und Tangendorf haben ihren Vereinsbetrieb eingestellt. Somit verbleiben zum
Stichtag 20. Mai 2022 insgesamt 65 Vereine mit 11.505 Mitgliedern im Schützenverband Nordheide und Elbmarsch. Mit einem Minus von 473 Mitgliedern ist man auf dem ungefähren Stand wie vor der
Pandemie.
Die Veranstaltungen des Schützenverbands gehen wie gewohnt in die Planung. So sollen im September eine neue Kreiskönigin und ein neuer Kreiskönig ermittelt und beim Kreiskönigsball im Oktober in Tostedt proklamiert werden.
Verbands-Sportleiter Kurzwaffe Eckhard Heinsen von der Schützenkameradschaft Ohlendorf nahm die Siegerehrung des Wanderpokals Nordheide und Elbmarsch vor. Es siegte mit 378 Ringen das Team des Schützenvereins Maschen vor der Vertretung des Hollenstedter Schützenvereins. Auf den dritten Platz mit 373 Ringen kam der Schützenverein Moor.
Es nahmen an der Delegiertentagung in Jesteburg 34 Vereine mit insgesamt 185 stimmberechtigten Delegierten teil. Abschied von ihrem Posten als Kreisdamenleiterin nahm Doris Brendemühl vom SV Trelde, die sich nicht wieder zur Wahl stellte. Für ihre geleistete Arbeit wurde ihr vom Präsidenten Volker Höper die Verdienstplakette von Nordheide und Elbmarsch überreicht. Als Nachfolgerin wurde die bisherige Zweite Kreisdamenwartin Nicole Bade vorgeschlagen und von den Delegierten einstimmig gewählt.