Versuchte Vergewaltigung: Frau konnte sich befreien - war es ein Wiederholungstäter?
Langenbek. Versuchte Vergewaltigung in Langenbek: Gegen 23 Uhr am Freitag hatte ein Mann versucht, sich an einer Frau zu vergehen. Auf einem Trampelfpad zwischen Elisabeth-Lange-Weg und Guttmannring, am Rand des Riegieschen Gehölzes, hatte er die Frau an Hals und Oberkörper gepackt und versucht, sie in das Gebüsch des Parks zu ziehen. Das wurde durch die Polizei am Samstagmorgen bestätigt.
Mit Mühe und Not hatte sich die Frau aus dem Griff des Täters befreien können und dann die Polizei verständigt. Der Täter flüchtete, stürzte aber dabei und verlor ein Teil seiner Oberbekleidung, die von der Polizei sichergestellt werden konnte. Eine Fahndung nach dem Täter in der Umgegend des Tatorts noch am gleichen Abend blieb ohne Erfolg. Es stand zu dem Zeitpunkt auch kein Spürhund zur Verfügung.
Der Täter wird beschrieben als von eher kleiner Statur mit einem hellen Kapuzenpullover und einer schwarzen Weste. Das LKA hat die Ermittlungen wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung übernommen.
Vielleicht hatte der Täter schon vor Kurzem in Wilhelmsburg zugeschlagen. Dort war ein Mann, dessen Beschreibung zu der des Täters aus Langenbek passt, zu einer im Auto wartenden Frau eingestiegen und hatte sie zu sexuellen Handlungen gezwungen. Die Polizei ermittelt, ob es zwischen beiden Taten einen Zusammenhang gibt. Konkrete Hinweise dafür liegen aber derzeit nicht vor.