Wegen versuchten Totschlags: Streithahn wurde mit Haftbefehl gesucht und einkassiert
Harburg. Wer polizeilich gesucht wird, der sollte sich lieber unauffällig verhalten. Diese Erfahrung machte am gestrigen Montag ein Mann, der Polizei am Harburger Bahnhof ins Netz gegangen ist. Er war als gegen 20:30 Uhr als Streitführer an einer lautstarken Auseinandersetzung mehrerer Personen auf der Zwischenebene beteiligt.
Als die Bundepolizei den Streit schlichtete und die Personalien des 20-Jährigen überprüfte, stellte sich heraus, dass er mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Hamburg wegen versuchten Totschlags gesucht wurde. Darüber hinaus gab es eine Fahndungsnotierung nach Betrug zur Ermittlung seines Aufenthaltsortes.
Der Mann wurde dem Bundespolizeirevier in Harburg zugeführt und einem Amtsarzt vorgestellt. Der bescheinigte die Hafttauglichkeit des 20-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,17 Promille.
Anschließend wurde der Gesuchte in die Untersuchungshaftanstalt überstellt.