Kontrollen, Videoüberwachung, Böllerverbot: So will man in Harburg Silvester-Krawalle verhindern
Harburg. Es soll keine Wiederholung der Krawalle von Halloween in Harburg geben. Das steht für die Behörden fest und dafür wird einiges getan. Schon seit gestern kontrolliert die Polizei verschärft im Gebiet rund um den Harburger Ring. Dort hatten Jugendliche schon Böller geworfen und Raketen abgeschossen - teilweise auf Rollstuhlfahrer und andere Passanten.
Dazu wird das Gebiet durch mindestens zwei Videokameras überwacht. Eine an der S-Bahnstation Harburg Rathaus und eine an einem Laternenmast. Dazu kommt eine 360-Grad-Kamera an einem Teleskopmast. Auf Nachfrage auf der sozialen Plattform „X“ erklärte die Polizei: „Moin. Ja, das ist eine mobile Videoüberwachungsanlag, die dort für unseren Einsatz an Silvester aufgestellt wurde. *fb“. Auf welcher rechtlichen Grundlage die Überwachungsanlage installiert wurde, war am Freitagabend nicht mehr zu klären.
Als weiteres Mittel wurde – wie für den Hamburger Hauptbahnhof – auch für den Harburger Bahnhof ein Böllerverbot erklärt. Von heute Sonntag, 31. Dezember 15 Uhr, bis Montag, 1. Januar 8 Uhr, ist hier nicht nur das Zünden von Raketen und Böllern, sondern auch das Mitführen verboten. Um dies durchzusetzen, dürfen Bundespolizisten die Taschen der Reisenden auf Feuerwerk untersuchen. Wer allerdings ein Ticket hat und nur zu einer Party weiterfahren möchte, der darf dies tun. Es wird dann allerdings auch überwacht, ob man wirklich in die nächste Bahn steigt.
