Zugunfall führt zu Verkehrschaos
Harburg/Hamburg. Ein Zugunfall mit mehreren Verletzten im Bereich des Hauptbahnhofes, hat am Freitagnachmittag zu einem Verkehrschaos südlich der Elbe geführt. Ein Baufahrzeug der Deutschen Bahn, das aus Richtung Süden den Hauptbahnhof durchfuhr, kollidierte am nördlichen Ende des Bahnhofs mit einem Brückenbauteil.
Infolge des Zusammenstoßes wurden insgesamt sechs Arbeiter leicht und ein Arbeiter schwer verletzt. Alle sieben Arbeiter wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und in umliegende Kliniken gebracht. Die schwer verletzte Person wurde mit Unterstützung der Höhenrettung der Feuerwehr Hamburg aus dem Gleisbett gerettet.
Für die Rettung und Erstversorgung der verletzten Personen musste der Zugverkehr im Bereich der Unfallstelle für einen längeren Zeitraum komplett gesperrt werden. Durch die notwendige Abschaltung des Fahrstroms konnten mehrere Personenzüge des öffentlichen Nahverkehrs ihre Fahrt nicht fortsetzen und mussten auf freier Strecke anhalten.
Auch weiterhin, so der HVV am Sonnabendmorgen um 8:25 Uhr, können S-Bahnen den Hauptbahnhof nicht anfahren:
"Auch weiterhin kann der Hauptbahnhof von der S-Bahn nicht angefahren werden.
Unsere S-Bahnen fahren aktuell auf folgenden Verbindungen:
S1: Zwischen Stadthausbrücke und Blankenese / Wedel, sowie zwischen Berliner Tor und Airport. Zwischen Ohlsdorf und Poppenbüttel den SEV nutzen (Bauarbeiten).
S2: Zwischen Berliner Tor und Bergedorf / Aumühle
S3: Zwischen Pinneberg und Altona, sowie Hammerbrook und Neugraben
S5: Zwischen Neugraben und Buxtehude / Stade
Bitte auch, wenn möglich, U-Bahnen und Busse nutzen.
Wir ergänzen diese Informationen, sobald uns neue Informationen vorliegen."
