Neue Reparatur-Servicestationen an den Bahnhöfen Sprötze und Holm-Seppensen
Buchholz-Sprötze/Holm-Seppensen. Der Naturpark Lüneburger Heide, der sich von Buchholz in der Nordheide aus in Richtung Süden bis nach Soltau erstreckt, wird von einem System komfortabler Radwege durchzogen. Radfahrer, die zum Beispiel von den Bahnhofstationen Sprötze oder Holm-Seppensen im Naturpark zu den großen Heideflächen, entlang der Flüsse, in den Wald oder zu den Mooren starten, finden hier seit wenigen Tagen sogenannte Fahrrad-Reparaturstationen: Pinkfarbene Säulen, die über alles verfügen, was für eine schnelle Reparatur zwischendurch nötig ist: verschiedene Schraubendreher, Inbusschlüssel, eine universelle Luftpumpe und vieles mehr.
Wer also eine Schraube festziehen möchte, bevor es losgeht, kann sich hier selbst behelfen und nach einem kurzen Stopp losradeln. Auch an alle, die mit dem Roller, dem Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sind, richtet sich das kostenlose Angebot
In Buchholz sind es die beiden ersten umfassenden Fahrrad-Reparaturstationen dieser Art, während es bereits rund eine Handvoll stationäre Luftpumpen für die Radfahrenden in der Nordheidestadt gibt: zum Beispiel am Bahnhofsvorplatz und an der Wohlau-Brücke, am Bahnhof Suerhop und in der Poststraße.
Von den mit Werkzeug ausgestatteten Fahrrad-Reparaturstationen werden in der Naturparkregion Lüneburger Heide insgesamt 62 installiert, gefördert aus der LEADER-Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raums. Die zwei Buchholzer Stationen wurden durch die Stadt kofinanziert. Der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse begrüßt die Investition: „Die Reparaturstationen für Fahrräder sind ein tolles Angebot, mit dem ganz praxisnah die umweltfreundliche Mobilität unterstützt wird.“
