Ölunfall in Wilhelmsburg erfolgreich eingedämmt
Wilhelmsburg. Am Sonntagabend in der Kattwykstraße Wilhelmsburg: Gegen 17:56 Uhr meldeten Anrufer bei der Rettungsleitstelle der Feuerwehr, dass Öl im Bereich eines Recyclingbetriebs ausgelaufen und in die Elbe gelangt war.
Die Rettungsleitstelle reagierte umgehend und alarmierte Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Harburg, Spezialkräfte der Technik- und Umweltschutzwache sowie mehrere Wasserfahrzeuge, darunter zwei Löschboote, ein Kleinboot und ein Mehrzweckboot.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine Verunreinigung der Wasseroberfläche im Uferbereich der Rethe, einem Seitenarm der Elbe, festgestellt. Dabei handelte es sich um etwa 5.000 Liter eines Wasser-Öl-Gemischs.
Um eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung zu verhindern, setzte der Einsatzleiter der Feuerwehr Hamburg zwei Einsatzabschnitte ein. Auf dem Festland wurde der Bereich um die Austrittsstelle mit Ölbindemittel gesichert, während auf dem Wasser Festkörper-Ölsperren vorbereitet und anschließend ausgelegt wurden.
Mit Unterstützung des 31-Löschboots und des 35-Mehrzweckboots konnte der Ölfilm erfolgreich eingefasst und so eine Ausbreitung auf andere Gewässer verhindert werden. Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr Hamburg die Einsatzstelle an die zuständige Umweltbehörde.
Rund 32 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr waren etwa dreieinhalb Stunden im Einsatz, um die Umweltverschmutzung einzudämmen und die Sicherheit der Gewässer zu gewährleisten.
