Buchholzer Kommunalbetrieb setzt modernen Sinkkastenreiniger ein
Buchholz. Der Kommunalbetrieb der Stadt Buchholz hat seine Reinigungsarbeiten für die Straßensiele optimiert und setzt nun einen modernen Sinkkastenreiniger ein. Mit dieser neuen Technologie können pro Tag doppelt so viele Regenwasserabflüsse gereinigt werden wie zuvor, als die Reinigung noch weitgehend manuell erfolgte. „Bisher haben wir zu zweit 180 bis 200 Trummen am Tag geschafft, jetzt erledigen wir mehr als das Doppelte mit nur einer Person“, berichten Andreas Gerdts und Alaa Wehbe vom Kommunalbetrieb begeistert. Die beiden sind derzeit regelmäßig mit dem gemieteten Spezialfahrzeug in Buchholz unterwegs, um die Schlammfang-Eimer in den rund 6.500 Straßenabläufen von Sand, Laub und mitgespültem Schmutz zu befreien.
Der Sinkkastenreiniger ist ein innovatives Gerät, das speziell für die effiziente und gründliche Reinigung von Straßensielen und Regenwasserabflüssen entwickelt wurde. Durch den Einsatz dieser Maschine wird nicht nur die Reinigungszeit erheblich verkürzt, sondern auch die Qualität der Reinigung verbessert. Während früher die Sieldeckel mit einem mechanischen Hebegestell angehoben werden mussten, erledigt dies nun der Greifarm der Maschine, der mittels Magnetwirkung die schweren, gusseisernen Deckel anhebt. Die Reinigung erfolgt anschließend ähnlich wie bei einem Staubsauger: Ein langer Schlauch saugt mit hoher Kraft Schmutz und Dreck ein. Das verwendete Wasser wird zudem wiederaufbereitet und erneut genutzt, was den Prozess nachhaltiger macht.
Das Ergebnis: Saubere Regenwassersiele, die einen reibungslosen Abfluss bei Regen ermöglichen und Überschwemmungen, insbesondere bei Starkregen, vorbeugen. „Wir freuen uns, mit dem neuen Sinkkastenreiniger einen weiteren Schritt in Richtung Effizienz und Nachhaltigkeit zu gehen“, sagt Sacha Baustian, Leiter des Kommunalbetriebs. Für die Mitarbeiter ist die Reinigung mit dem Spezialgerät nicht nur effizienter, sondern auch sicherer und komfortabler, da der gesamte Vorgang von der Fahrerkabine aus steuerbar ist.
Einen Beitrag zu sauberen Trummen können übrigens auch Anwohner leisten, indem sie regelmäßig die Gosse vor ihrem Grundstück kehren.
