Wieder Auseinandersetzung bei Fußballspiel – Polizei rückt mit mehreren Streifenwagen an
Süderelbe-Hausbruch. Wieder ist ein Amateurfußballspiel aus dem Ruder gelaufen: Auf dem Sportplatz am Talweg mussten am Sonntagmittag mehrere Streifenwagen anrücken. Gegen 13:30 Uhr ging der Notruf bei der Polizeie ein: Während der Partie zwischen Hellas United und dem FSV Harburg-Rönneburg zu tumultartigen Szenen gekommen, nachdem zunächst ein Trainer attackiert worden sein soll.
Was als einzelne Auseinandersetzung begann, weitete sich laut ersten Erkenntnissen rasch aus: Rund zehn bis fünfzehn Personen sollen sich in den Streit eingemischt haben. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, war die körperliche Auseinandersetzung zwar bereits beendet – die Stimmung jedoch weiter hochgradig angespannt und aggressiv.
Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an, zudem wurde ein Rettungswagen zur Einsatzstelle geschickt. Ein Beteiligter erlitt eine Gesichtsverletzung, die jedoch nicht stationär behandelt werden musste. Nachdem die Beamten rund eine halbe Stunde lang beruhigend auf die Gruppen eingewirkt hatten, konnten schließlich die Personalien der Beteiligten aufgenommen werden.
Das Spiel selbst endete nach den Zwischenfällen 1:1.
Der FSV Harburg-Rönneburg fiel damit erneut durch unschöne Begleitumstände auf: Bereits im September war der Verein in einen ähnlichen Vorfall verwickelt. Auf dem Sportplatz Wilstorfer Höh war es während einer Begegnung gegen Rot-Weiss Wilhelmsburg zu massiven Tumulten gekommen, die ebenfalls einen umfangreichen Polizeieinsatz erforderlich machten.
