Die Bremer Straße: Jetzt wird's ernst
Harburg. Jetzt wird es ernst an der Bremer Straße und für Autofahrer eng: Die Arbeiten für die Grundinstandsetzung beginnen und sollen voraussichtlich bis Dezember 2026 dauern. Heute am Montag wurden die ersten Absperrungen aufgebaut.
Erneuert werden die Fahrbahndecke, Schutzplanken, das Brückenbauwerk über die A7 sowie Entwässerungs- und Regenwasserbehandlungsanlagen. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Bremer Straße in beide Richtungen befahrbar, die Verkehrsführung wird aber mehrfach angepasst.
Erste Bauphase und Umleitungen
In der ersten Bauphase vom 16. Februar bis voraussichtlich Ende Februar werden Mittelstreifenüberfahrten an der Anschlussstelle HH-Marmstorf/Lürade der A261 und an der Kreuzung Bremer Straße/Maldfeldstraße/Eißendorfer Waldweg gebaut. Dafür wird je Richtung ein Fahrstreifen eingezogen, der Verkehr läuft einspurig je Fahrtrichtung durch den Abschnitt. Gesperrt werden unter anderem die Linksabbieger aus Richtung Norden nach Tötensen und aus Tötensen kommend zur A261. Für Fahrzeuge über 60 km/h wird der Verkehr über die A261 und die Anschlussstelle Tötensen (U1), für langsamere Fahrzeuge über Maldfeldstraße, Hittfeld und Eddelsen (U2) umgeleitet.
Zweite Bauphase und Auswirkungen auf die Autobahn
Anschließend – voraussichtlich bis Ende April 2026 – wird die stadteinwärtige Fahrbahn Richtung Hamburg-Centrum erneuert und der Knotenpunkt der Anschlussstelle HH-Marmstorf halbseitig bearbeitet. Parallel werden Entwässerungseinrichtungen saniert und Arbeiten am Überführungsbauwerk über die A7 durchgeführt. In dieser Zeit gilt eine „2+0“-Verkehrsführung: Auf der stadtauswärtigen Richtungsfahrbahn stehen je Richtung ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die A7-Anschlussstelle HH-Marmstorf (34) in Richtung Norden wird gesperrt; Verkehrsteilnehmende sollen je nach Fahrtrichtung die Anschlussstellen Seevetal-Fleestedt, HH-Heimfeld oder Tötensen auf der A261 nutzen.
Regeln für Rad- und Fußverkehr
Radfahrende und Fußgänger werden während der gesamten Bauzeit östlich am Baufeld in Nord-Süd-Richtung vorbeigeführt, teilweise über provisorische Oberflächen, die barrierefrei gestaltet werden. In Ost-West-Richtung erfolgt eine Umleitung über den Vahrendorfer Stadtweg und die Bremer Straße; der Vahrendorfer Stadtweg wird dafür provisorisch beleuchtet und stellenweise ertüchtigt. Eine direkte Querung des Baufeldes am Knoten Bremer Straße/Maldfeldstraße/Eißendorfer Waldweg ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
Auswirkungen auf den Busverkehr
Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen. Für Zeiten mit Vollsperrung der Bremer Straße in Richtung Tötensen entfallen auf der Linie 4200 mehrere Haltestellen, darunter Tötensen, Ginsterhof, Metzendorfer Weg, In der Pietsch, Hagemannsweg, Hamburg, Lürader Weg und Lürade. Geänderte Linienführungen und Fahrpläne werden von der KVG und der Hamburger Hochbahn gesondert veröffentlicht. Die Maßnahme ist mit weiteren Bauprojekten im Umfeld abgestimmt, Verschiebungen durch Witterung sind jedoch möglich.
