Winsen: Osttangente freigegeben
Winsen. Mit einem symbolischen Banddurchschnitt ist die Osttangente (K 84) in Winsen wieder für den Verkehr freigegeben worden. Vertreter des Landkreises Harburg, der Baufirma Bunte und der Planer markierten damit am Dienstag das Ende der Bauarbeiten. Seit dem Nachmittag ist die wichtige Verbindung zu den Gewerbegebieten und zur Autobahn wieder ohne Umleitung befahrbar.
„Ich freue mich sehr, dass wir diese wichtige Verbindungsstrecke wieder für den Verkehr freigeben können“, sagte Landrat Rainer Rempe. „Mit dem Ausbau der Kreisstraße haben wir eines der größten Straßenbauprojekte verwirklicht, das der Landkreis Harburg in den vergangenen Jahren umgesetzt hat. Umso erfreulicher ist es, dass die Arbeiten dank des Einsatzes aller Beteiligten schneller abgeschlossen konnten als wir zunächst geplant hatten. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“
Der Landkreis investierte rund 6,9 Millionen Euro in den Um- und Ausbau zwischen Max-Planck-Straße und Benzstraße. Ziel war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu verbessern. Fahrbahn und Radweg wurden erneuert und teilweise verbreitert, mehrere Einmündungen ausgebaut sowie Abschnitte neu asphaltiert. Auch Ampelanlagen wurden modernisiert und eine neue Anlage an der Anschlussstelle Winsen-Ost zur A 39 installiert. Parallel verlegten Versorger neue Leitungen, zudem wurde der Ilmer Moorweg im Auftrag der Stadt instandgesetzt.
Ganz beendet ist das Projekt jedoch noch nicht: Am Radweg stehen Restarbeiten an, unter anderem wegen der Beseitigung des Eichenprozessionsspinners. Außerdem folgen Arbeiten an einem Regenrückhaltebecken sowie an zwei Ampelanlagen.
Bereits ab Freitag, 10. Juli, kommt es allerdings zu einer erneuten Sperrung: Für die Sanierung der K 78 wird der Abschnitt zwischen der Kreuzung Osttangente/Radbrucher Straße und dem Kreisel in Luhdorf für etwa eine Woche voll gesperrt.
