Verfolgungsfahrt durch Harburg: 18-Jähriger flüchtet vor Polizei
Harburg. Eine geplante Fahrzeugkontrolle ist am Montagabend in Harburg in eine Verfolgungsfahrt gemündet. Gegen 20:35 Uhr fiel Beamten der Verkehrsdirektion Süd auf der B 75 ein VW auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Süden unterwegs gewesen sein soll.
Der Fahrer ignorierte nach Polizeiangaben die Anhaltesignale und beschleunigte weiter. Während der anschließenden Flucht soll der 18-Jährige mehrere rote Ampeln überfahren und wiederholt den Gegenverkehr gefährdet haben. Die Fahrt führte unter anderem über die Hohe Straße, die Bremer Straße und den Harburger Rathausplatz in Richtung Museumsplatz.
In der Knoopstraße kam der VW schließlich zum Stehen. Polizeibeamte näherten sich dem Fahrzeug mit gezogenen Dienstwaffen und forderten den Fahrer zum Aussteigen auf.
Bei der Kontrolle konnte der 18-Jährige laut Polizei keinen Eigentumsnachweis für den Wagen vorlegen. Zudem sollen die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen manipuliert gewesen sein. Die Polizei ermittelt deshalb unter anderem wegen möglicher Verstöße gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz.
Auch ein vorgelegter rumänischer Führerschein wird überprüft. Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass der 18-Jährige wegen seines Wohnsitzes in Hamburg nicht zum Führen eines Fahrzeugs in Deutschland berechtigt ist.
Wegen der Verkehrsverstöße und des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens wurden weitere Ermittlungen eingeleitet. Der VW wurde sichergestellt, der 18-Jährige vorübergehend festgenommen.
