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Corona | Flatten the curve - Es geht verdammt nochmal nicht um Dich! (Meine Meinung)

| Niels Kreller | Life
Flatten the curve - Haltet die Kurve flach! Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens können Leben retten. | Foto: Niels Kreller
Flatten the curve - Haltet die Kurve flach! Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens können Leben retten. | Foto: Niels Kreller
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Kommentar. Du bist ein gesunder Mensch unter 50? Hast keine Erkrankungen wie Herzkreislaufstörungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Leber-, Nieren- oder Krebserkrankungen? Auch keine Immunschwäche und Du nimmst keine Medikamente wie Cortison ein, die das Immunsystem schwächen? Herzlichen Glückwunsch – Dir wird der Coronavirus und die durch ihn verursachte Lungenkrankheit Covid-19 mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts anhaben.

Nun kannst Du sagen. Was also gehen mich die ganzen Einschränkungen des öffentlichen Lebens an? Mir passiert doch nichts, wenn ich rausgehe, wenn ich feiern gehe, wenn ich jeden Tag shoppen gehe, wenn ich ins Restaurant gehe oder auf den Spielplatz. Versteh endlich: ES GEHT HIER VERDAMMT NOCH MAL NICHT UM DICH! Sondern um Deine Mutter und Deinen Vater, Deine Oma und Deinen Opa, um Freunde, Familie, die nicht das Glück haben, wie Du gesund zu sein. Um alle diejenigen in diesem Land und auf dieser Welt, die zur Risikogruppe gehören, geht es hier. Und wir alle müssen unser Bestes tun, um zu verhindern, dass sie infiziert werden. Denn für sie kann Covid-19 tödlich verlaufen.

Und am besten kann denen, die doch erkrankt sind, geholfen werden, wenn es noch genug Kapazitäten im Gesundheitssystem für schwere Fälle gibt. Ich möchte nicht den Tag erleben, an dem Ärzte entscheiden müssen, wer leben darf und wer sterben muss, weil es nicht genug Intensivbetten gibt. Vor allem deshalb gibt es diese Einschränkungen. Flatten the curve – haltet die Kurve flach. Also die Ausbreitung des Virus durch die Maßnahmen verlangsamen, so dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Damit allen schwer Erkrankten bestmöglich geholfen werden kann.

Und ob das gelingt, das hängt von jedem einzelnen ab. Und eben auch von Dir. Natürlich gibt es die Arbeit, notwendige Sachen müssen eingekauft werden. Man muss aber eben nicht mit der ganzen Familie losziehen, sich auf Spielplätzen tummeln oder sich mit anderen, womöglich sogar noch zum Feiern, treffen. Wenn Du Dich nicht an die Maßnahmen hältst, sondern findest, dass Du Dein Leben für Dich möglichst gut leben willst, dann triffst Du damit auch fatale, ja vielleicht sogar tödliche Entscheidungen für andere. Deshalb noch einmal: Flatten the curve!

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