Gedenken an die große Sturmflut 1962
Neuenfelde/Francop/Moorburg. Am Mittwocht trafen sich Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, der Vorsitzende der Bezirksversammlung Jürgen Heimat, Vertretungen der Bezirksfraktionen, der Kirchengemeinden Neuenfelde und Moorburg sowie Vertretende des Heimatvereins Neuenfelde am Flutdenkmal Francop und gedachten den Ereignissen der großen Sturmflut 1962. In der Nacht vom 16. zum 17. Februar 1962 traf Hamburg und andere Norddeutsche Bereiche eine Sturmflut.
Allein auf Hamburger Gebiet brachen an mehr als 60 Stellen die Deiche. Knapp ein Sechstel des Hamburgischen Staatsgebietes, rund 120 km², wurde überflutet. Das Hochwasser überraschte viele Menschen und kostete 315 von ihnen das Leben. Zur Erinnerung an die Ereignisse und als Mahnung für die Zukunft legten die Beteiligten am Flutdenkmal Francop am Ufer des Hohenwischer Bracks Kränze nieder.
„Die Ereignisse von 1962 und die anhaltende Bedrohung durch Naturgewalten sollten uns an diesem besonderen Datum innehalten lassen.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels mahnt uns der heutige Tag, auch in Zukunft ein Bewusstsein für die Gefahren von Sturmfluten zu bewahren“, so Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen. Neben dem kontinuierlichen Ausbau der Deiche und Hochwasserschutzanlagen sei eine gute Zusammenarbeit der Katastrophenschutzbehörden und der Hilfsorganisationen von zentraler Bedeutung. „Ich danke allen, ganz besonders aber den ehrenamtlichen Beteiligten, die im Ernstfall alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der Deichhauptlinie ergreifen. Ebenso gilt mein Dank auch den Menschen, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass die Ereignisse von 1962 nicht in Vergessenheit geraten.“