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Nachbarschaftsvertrag Wetternstraße unterzeichnet: Ein Erfolg nach 14 Jahren Einsatz

| Niels Kreller | Politik
Staatsrätin Petra Lotzkat (links), Iwona Mazurkiewicz und der Stellvertretende Bezirksamtsleiter Dierk Trispel bei der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrages im Harburger Rathaus. | Foto: mag
Staatsrätin Petra Lotzkat (links), Iwona Mazurkiewicz und der Stellvertretende Bezirksamtsleiter Dierk Trispel bei der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrages im Harburger Rathaus. | Foto: mag

Harburg. Die Bürgerinitiative (BI) Wetternstraße hat ihr Ziel nach 14 Jahren erreicht: Am 1. April 2025 unterzeichnete Staatsrätin Petra Lotzkat gemeinsam mit BI-Mitgliedern einen Nachbarschaftsvertrag. Darin werden verbindliche Maßnahmen zur besseren Integration Geflüchteter sowie zur Unterstützung der Bewohner der Siedlung Wetternstraße bei Problemen mit amtlichen Stellen festgelegt.

„Wir haben uns von Anfang an für ein friedliches Zusammenleben mit unseren neuen Nachbarn eingesetzt“, erklärt BI-Sprecherin Iwona Mazurkiewicz. Die Initiative suchte frühzeitig Kontakt zu Politikern und Behörden, erhielt jedoch oft unerfüllte Zusagen.

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Vor vier Jahren erarbeitete die BI mit Klaus Schomacker vom Dachverband „Initiativen für erfolgreiche Integration Hamburg“ einen Bürgervertrag und reichte ihn beim Bezirksamt Harburg ein. Trotz mangelnder politischer Unterstützung blieb die BI hartnäckig. Die Lage verschärfte sich weiter, als die Sozialbehörde entgegen früherer Zusagen zusätzliche Wohncontainer errichtete.

Nach der Entscheidung der Sozialbehörde, auf dem Gelände der Unterkunft Wetternstraße entgegen früherer Zusagen weitere Wohncontainer für den Notfall aufzustellen, spitzte sich die Lage rund um die Wetternstraße weiter zu: Sieben Wohnunterkünfte mit insgesamt 2.312 Plätzen Sollkapazität liegen in einer Entfernung von maximal 800 Metern um die Siedlung Wetternstraße. Die BI startete  einen weiteren Versuch, Behörden und Institutionen in die Verantwortung zu nehmen. Sie wurden dabei aktiv und sehr konstruktiv von Staatsrätin Petra Lotzkat unterstützt. „Wir rechnen das Frau Lotzkat sehr hoch an, zumal sie kurz vor der Pensionierung steht“, sagt Iwona Mazurkiewicz.

In dem Nachbarschaftsvertrag erkennen die Sozialbehörde und das Bezirksamt Harburg den Integrationswillen der Anwohner an und würdigen ihr Engagement. Die Sozialbehörde und das Bezirksamt Harburg verpflichten sich, die Anliegen der Initiative aktiv aufzugreifen und zu berücksichtigen.

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