Klimaresilient in die Zukunft Gelungene Auftaktveranstaltung für das Klimaanpassungskonzept
Buchholz. Welche Maßnahmen sind notwendig, um die vulnerablen Gruppen der Gesellschaft vor den Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels zu schützen und klimaresilient in die Zukunft zu kommen? Diese Frage stand im Mittelpunkt bei der Auftaktveranstaltung für das Klimaanpassungskonzept in der Buchholzer Rathaus-Kantine. Bis Anfang 2027 soll das Konzept mithilfe des Fachbüros Energielenker erstellt werden. „Der Klimawandel geht uns alle an. Wir müssen gemeinsam tätig werden“, betonte der Buchholzer Stadtbaurat Manuel Reichel.
Sharon Myers, Klimaanpassungs-Managerin der Stadt Buchholz, sowie Linda Mvogo-Binelli von den Energielenkern stellten erste Ergebnisse sowie den weiteren Fahrplan für die Erstellung des Klimaanpassungskonzepts vor. Zunächst werden aus verschiedenen Quellen die Bestandsdaten gesichtet und aufbereitet, anschließend werden in einer Hotspot-Analyse Orte mit besonderer Betroffenheit in Buchholz identifiziert. Danach werden eine Gesamtstrategie zur Klimaanpassung für Buchholz entwickelt, ein Maßnahmenkatalog erstellt sowie die Kommunikation und das Controlling festgelegt. Das Ganze soll mit verschiedenen Formaten für die Bevölkerung begleitet werden. Für das Frühjahr 2026 sind weitere Workshops zu dem Thema geplant.
Bei der Auftaktveranstaltung gab es eine umfangreiche Beteiligung der Teilnehmenden. An verschiedenen Stellwänden konnten sie ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen des Klimawandels, beispielsweise Starkregen oder Hitzeereignisse, niederschreiben und ihre Erwartungen für ein Gelingen des Klimaanpassungskonzepts formulieren. Eine Teilnehmerin forderte, dass sich die Stadt Buchholz darum kümmern müsse, wohin das Wasser bei Starkregen fließe. Eine andere Teilnehmerin betonte, dass es attraktiv werden müsse, Geld für Klimaschutz und Klimaanpassung in die Hand zu nehmen. Man müsse hervorheben, dass durch die Maßnahmen auch die Lebensqualität steige, beispielsweise durch Baumpflanzung in der Innenstadt.
Die Anregungen aus der Stadtgesellschaft, auch zu Orten, an denen man sich bei Hitze gern aufhält (Stadtpark), fließen nun in die weiteren Planungen für das Klimaanpassungskonzept ein.
