Buxtehuder Handball-Frauen gewinnen die Endphase gegen Waiblingen
Waiblingen/Buxtehude. Dank guter Anfangs- und Endphase haben die Handball-Frauen des Buxtehuder SV aus einem sonst durchwachsenen Spiel die zwei Punkte aus Waiblingen mitgenommen. Bis zur Schlussphase war nicht klar, dass dieser Sieg noch so deutlich ausfallen würde. Durch den 18:25-Erfolg schiebt sich das BSV-Team an der HSG Blomberg-Lippe vorbei auf Platz vier. Buxtehude startete stark ins Spiel. Nach sechs Minuten stand es bereits 5:0. Einen Bärenanteil daran hatte Torhüterin Marie Andresen. Nach der ersten Halbzeit verzeichnete sie eine Quote von 55 Prozent - elf Paraden. Als Krönung hielt sie in der 10. Minute einen Siebenmeter. Erst nach der ersten Auszeit von Waiblingen sollte der erste Treffer der Gastgeberinnen gelingen.
Nach und nach fanden die Tigers ins Spiel. Vor allem Torhüterin Celina Meissner wachte auf und machte es dem BSV sichtlich schwer. Nach dem 4:8 ließ der nächste Buxtehuder Treffer lange auf sich warten. Stattdessen kämpften sich die Waiblingen Tigers auf 8:9 heran. Beim 7:9 hielt auch die Torfrau der Waiblingerinnen einen Strafwurf. Zur Halbzeit verabschiedeten sich die Teams mit 9:10 in die Kabinen. Direkt nach dem Seitenwechsel gelang dem VfL der Ausgleich zum 10:10. Isabelle sorgte per Siebenmeter wieder für die BSV-Führung (10:11). Glücklicherweise ging dann auch noch der Siebenmeter für Waiblingen im Duell mit Lea Rühter an den Pfosten. Treffer von Isabelle Dölle und Liv Süchting sorgten für eine Drei-Tore Führung (10:13). Beim 11:13 hielt Marie Andresen wieder einen 7-Meter.
Dennoch gelang den Tigers der Anschluss (12:13). Das 13:16 und 13:17 gingen auf das Konto von Charlotte Kähr. Den Vier-Tore-Vorsprung beanspruchte Isabelle Dölle per Siebenmeter für sich. Die Waiblingerinnen gaben jedoch nicht auf – erneut kämpfte sich das Team zurück und kam auf 17:18 ran und zwang Dirk Leun so zur Auszeit.
Diese schien Früchte zu tragen. In einem 6:0-Lauf, darunter zwei Treffer ins leere Tor von Maj Nielsen, sorgten für die Vorentscheidung (17:24). In der Endphase knüpften also einmal an die anfängliche Überlegenheit an und setzte sich bis zum Schluss noch auf sieben Tore ab. Den letzten Treffer erzielte die Ex-Waiblingerin Sinah Hagen (18:25). BSV-Trainer Dirk Leun fand nach dem Spiel keine Erklärung für die Leistung: „Wir haben zwar eine ganz ordentliche Anfangs- und Endphase gespielt, aber insgesamt war das kein flüssiges Spiel.“ Er beklagte „viele leichte Fehler, Ballverluste“ und „verunsichertes Auftreten“. Den Schlüssel zum Sieg sah er vor allem in der Torhüterin: „Wir können uns bei Marie bedanken. Sie war heute überragend und hatte sicher einen Riesen-Anteil am Sieg.“ In Zahlen: Die Torfrau parierte 20-mal und verzeichnete am Ende eine Quote von 54 Prozent.
Beste Werferin auf Buxtehuder Seite war Charlotte Kähr mit sieben Treffern. Bei den Gastgeberinnen war es Emma Hertha, die fünfmal für ihren Verein traf
