Salon der Ungewollten: Ausstellung für Kunst jenseits des Abschlusses
Harburg-Heimfeld. Vom 17. bis 30. April 2026 öffnet der Salon der Ungewollten im Alles wird schön e.V in der Friedrich-Naumann-Str.27 in Heimfeld seine Türen und lädt Kunstinteressierte zu einer besonderen Ausstellung ein. Die Vernissage findet am Freitag, 17. April, um 19 Uhr statt.
Das von Tobias Stein und Bettina Behrend initiierte Projekt richtet sich explizit an Kunstschaffende ohne formalen Abschluss. Viele heute gefeierte Künstler wie Steven Spielberg, Jean-Michel Basquiat oder Francis Bacon, davon sind die beiden überzeigt, hätten unter den aktuellen Vergaberegeln kaum Chancen auf Förderung oder Auszeichnungen. Mit dem Salon der Ungewollten soll allen Kulturschaffenden, die nicht über das Privileg eines Abschlusses verfügen aber trotzdem großartige Werke schaffen, ein Forum gegeben werden.
Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern zählen:
- Natascha Artworks – aus Barmbek stammend, zeigt sie Arbeiten, in denen der weibliche Körper aus weiblicher Perspektive erforscht wird, frei von männlichem Blick und Klischees.
- Bettina Behrend – bekannt für figürliche Malerei mit Motiven indigener Kulturen, präsentiert sie diesmal überwiegend abstrakte Werke.
- Tobias Stein – arbeitet mit Tuschstiften auf Leinwand im pop-artigen Stil. Seine wiederkehrenden Figuren reflektieren existentielle Fragen des Menschseins.
- Alexander Kloiber – bewegt sich stilistisch zwischen Franz Radziwill und Anselm Kiefer, wechselt gekonnt zwischen altmeisterlicher und naiver Malweise.
- Patrizia „Trish“ Hernacki – Betreiberin des Altonaer Geschäfts Fairmann’s Tochter, verarbeitet in Acrylbildern Themen wie Selbstfürsorge, Abkapselung und Ruhe.
- Leo Beninga – inspiriert von Art Brut und Roberto Matta, legt Wert auf unmittelbaren Ausdruck statt technische Perfektion.
