Orkan Zeynep im Anmarsch: Heute wird es noch heftiger!
Harburg Stadt & Land. Nachdem von Mittwochnachmittag bis in den Donnerstag hinein Orkantief „Ylenia“ für mehrere hundert Einsätze in Harburg Stadt & Land gesorgt hatte (besser-im-blick berichtete: Sturm Ylenia sorgt für heftiges Chaos), erwartet uns heute gleich der nächste heftige Sturm.
Ab dem Freitagnachmittag gegen 15 Uhr wird die Region durch Orkan „Zeynep“ heimgesucht. Mit Böen zwischen 90 bis 110 km/h, teilweise sogar um die 120 km/h, bläst er aus Richtung Südwest.
Noch ist die Lage, jetzt am Freitagmorgen, entspannt. Das dies so bleiben wird, glaubt allerdings wohl kaum jemand. Den Voraussagen nach könnte Orkan Zeynep seinen Vorgänger Ylenia noch übertreffen.
Erste Einschränkungen des öffentlichen Lebens schon bekannt
Die Hansestadt Buxtehude hat schon die Wochenmärkte in der Altstadt und in Altkloster für Sonnabend abgesagt. Die Start Niedersachsen Mitte hat angekündigt den Verkehr der Regionalbahnen 37 und 38 ab 19 Uhr einzustellen. Auch die Deutsche Bahn hat angekündigt, den Regional- und Fernverkehr am Freitag Stück für Stück einzustellen. Die geplante Vollsperrung wegen Bauarbeiten auf der A7 zwischen Heimfeld und Volkspark von Freitagabend 22 Uhr bis Montagfrüh 5 Uhr wurde verschoben.
Zweithöchste Warnstufe: Lebensgefahr
Der Deutsche Wetterdienst hat für Hamburg die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Denn die Experten erwarten unter anderem mit 3 Metern über dem normalen Hochwasser eine schwere Sturmflut.
Die Bürgerinnen und Bürger, so die Experten, sollten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. So sollten alle losen Gegenstände von Terrasse, Balkon oder Garten weggeräumt und sicher verstaut werden. Von Spaziergängen, noch zumal im Wald, wird dringen abgeraten. Hierbesteht durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste Lebensgefahr. Auch direkt nach dem Sturm sollte man solche Spaziergänge erst einmal vermeiden.
An dieser Stelle sei einmal denen gedankt, die in den vergangenen beiden Tagen und auch heute und morgen wieder rund um die Uhr im Einsatz sein werden: Den Feuerwehrleuten, den Polizisten, den Rettungskräften, dem THW und vielen mehr. Ohne sie sähe es noch viel schlimmer aus.