Warnung vor Anlagebetrug: Polizei rät zur Vorsicht bei vermeintlich sicheren Investments
Harburg Stadt & Land. Die Aussicht auf eine risikofreie Kapitalanlage mit hoher Rendite mag verlockend klingen, doch eine solche Kombination gibt es nicht, sagt die Polizei. Betrüger nutzen vor allem soziale Medien, um Anleger mit unrealistischen Versprechungen zu ködern – oft mit Erfolg.
Mehrere Fälle aus der Region zeigen die Gefahren auf: Ein 39-jähriger Mann aus dem Raum Buchholz verlor Ende letzten Jahres 17.000 Euro, nachdem er auf Empfehlung von Online-Kontakten in eine Krypto-Börse investierte. Kurz darauf brach der Kontakt zu den angeblichen Beratern ab – das Geld war unwiederbringlich verloren.
Ein ähnliches Schicksal erlitt ein 59-Jähriger aus der Elbmarsch, der Anfang des Jahres 5.000 Euro in eine vermeintlich sichere Kryptowährungs-Anlage investierte. Besonders schwer traf es einen weiteren Mann, der den Gewinn aus einem Hausverkauf anlegen wollte. Die Betrüger transferierten das Geld direkt auf ihre Konten und beendeten jegliche Kommunikation. Der Schaden beläuft sich auf eine hohe sechsstellige Summe.
Kriminalhauptkommissar Carsten Bünger von der Polizeiinspektion Harburg warnt eindringlich vor solchen Betrugsmaschen: "Seien Sie skeptisch gegenüber Anbietern, die aktiv Kontakt aufnehmen und auf einen schnellen Abschluss drängen." Er empfiehlt, Angebote immer mit denen seriöser Anbieter zu vergleichen und Erfahrungsberichte anderer Kunden einzuholen.
Weitere Informationen und Tipps zur Vermeidung von Anlagebetrug finden Interessierte unter www.polizei-beratung.de oder direkt bei Kriminalhauptkommissar Carsten Bünger, Tel. 04181 285-108.
